Eintracht-Profi Amenda vor WM-Start mit der Schweiz

Aurèle Amenda von Eintracht Frankfurt bereitet sich mit der Schweiz auf den WM-Auftakt vor. | Foto: Anouar Touir
  • Aurèle Amenda von Eintracht Frankfurt bereitet sich mit der Schweiz auf den WM-Auftakt vor.
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Frankfurt. Eintracht-Frankfurt-Profi Aurèle Amenda steht mit der Schweizer Nationalmannschaft vor seinem ersten WM-Turnier. In einem Vereinsinterview sprach der Defensivspieler über die Vorbereitung in den USA, die Bedingungen an der Westküste und die Ziele seines Teams.

Für Amenda ist die Teilnahme nach eigenen Angaben ein besonderes Erlebnis. Die Schweiz fühlt sich nach dem Trainingslager in San Diego und einem Testspiel gegen Australien gut vorbereitet. Das 1:1 wertete der Frankfurter als ordentlichen Härtetest nach einer anstrengenden Woche.

Ungewöhnliche Bedingungen vor dem Auftakt

Der WM-Auftakt für die Schweiz steht am 12. Juni in Santa Clara an. Die Anstoßzeit um 12 Uhr bezeichnete Amenda als ungewohnt. Auch Plätze und Sonneneinstrahlung könnten anders sein als in Europa. Innerhalb der Mannschaft überwiege aber die Vorfreude auf das Turnier.

Als Herausforderung nannte der 21-Jährige vor allem die Umstellung auf den Zeitunterschied von neun Stunden. Für die sportliche Leistungsfähigkeit wolle er das Thema jedoch nicht überbewerten. Entscheidend sei, sich an die Bedingungen anzupassen.

Große Ziele in der Gruppenphase

Lob fand Amenda für die Infrastruktur vor Ort sowie für die Arbeit des Schweizer Performance-Spezialisten Eduardo Parra Garcia. Dieser begleite die Spieler demnach sehr individuell, unter anderem mit Speicheltests sowie Daten zum Schlaf- und Trainingsverhalten.

Sportlich formulierte der Eintracht-Profi eine klare Zielsetzung für die Vorrunde gegen Katar, Bosnien und Herzegowina sowie Kanada: Die Schweiz wolle die Gruppe als Erster abschließen. Eine Fußball-WM könne ein einmaliges Erlebnis sein, sagte Amenda. Entsprechend groß sei der Ehrgeiz innerhalb der Mannschaft.

Am Rande ging Amenda auch auf den neuen Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter ein. Zwar habe es in dessen Zeit bei den Young Boys Bern eine zeitliche Überschneidung gegeben, zu einem direkten Kontakt sei es damals aber noch nicht gekommen.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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