Eintracht Frankfurt vor schwerer Aufgabe in Dortmund
- Eintracht Frankfurt steht vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund.
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Fußball. Eintracht Frankfurt tritt im Abendspiel auswärts bei Borussia Dortmund an. Nach dem 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln will die Mannschaft den Auftritt beim BVB nutzen, um an die zuletzt gezeigte Leistung anzuknüpfen.
Trainer Adi Hütter verwies vor der Partie auf die Bedeutung von Einsatz und Geschlossenheit. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass man mit Leidenschaft, Energie und unbedingtem Willen gute Spiele machen kann – das muss unser Ansatz sein“, sagte der Österreicher. In Dortmund hingen die Trauben allerdings „etwas höher“.
Hütter trifft auf Kovac
Für Hütter ist das Duell auch ein Wiedersehen mit Dortmunds Trainer Niko Kovac. Beide sind laut Eintracht-Mitteilung lebenslange Mitglieder des Frankfurter Vereins und kennen sich seit vielen Jahren. Kovac trainierte die Eintracht zwischen März 2016 und Juni 2018 in 91 Spielen und gewann 2018 den DFB-Pokal.
Die Bilanz der Frankfurter bei Bundesliga-Gastspielen in Dortmund fällt deutlich negativ aus: Aus den vergangenen 15 Auswärtsspielen holte die Eintracht einen Sieg und kassierte 14 Niederlagen. Der einzige Erfolg in dieser Serie gelang mit 2:1; Filip Kostic bereitete damals das entscheidende Kopfballtor von André Silva vor.
Frühe Treffer treffen auf stabile Dortmunder Defensive
Frankfurt erzielte in der laufenden Saison bereits fünf Tore in den ersten 15 Minuten. Kein anderes Bundesligateam traf nach den ersten sechs Spieltagen häufiger in der Anfangsviertelstunde. Dortmund musste in diesem Zeitraum bislang noch kein Gegentor hinnehmen. Auch Köln weist diesen Wert auf.
Im jüngsten Aufeinandertreffen im SIGNAL IDUNA PARK gewann Dortmund 3:2. Can Uzun hatte die Eintracht dabei bereits in der zweiten Minute in Führung gebracht.
Bei Frankfurt laboriert Malik Pimpong laut Vereinsangaben an leichten Oberschenkelproblemen. Dortmund muss auf Konstantinos Karetsas, Kauã Prates, Justin Lerma, Emre Can, Giannis Konstantelias und Mussa Kaba verzichten.
Geleitet wird die Partie von Sven Jablonski. Als Assistenten sind Eduard Beitinger und Dr. Martin Thomsen vorgesehen, vierter Offizieller ist Felix Bickel. Als Videoassistenten sind Sören Storks und Markus Wollenweber eingeteilt.
Kovac verwies vor dem Spiel auf die bisherigen Auftritte der Frankfurter und erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe. Nach drei Auswärtsspielen in Serie mit Reisen nach Bodø/Glimt, Berlin und Aserbaidschan setzt der Dortmunder Trainer auf den Heimvorteil und die Unterstützung der eigenen Fans. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |