Eintracht Frankfurt vor Pokalstart beim SC St. Tönis
- Eintracht Frankfurt steht vor dem DFB-Pokalspiel beim SC St. Tönis.
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Fußball. Eintracht Frankfurt steht vor dem DFB-Pokalspiel beim SC St. Tönis 1911/20. Der Oberligist aus der Oberliga Niederrhein tritt zum ersten Mal in der Ersten DFB-Pokalhauptrunde an. Trainer Bekim Kastrati sprach in einem von Eintracht Frankfurt veröffentlichten Interview über die Vorbereitung, die Rolle des Außenseiters und die Bedeutung der Partie für den Verein.
Vorbereitung ohne verletzte Spieler
Das Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt ist für den 21. August angesetzt. Nach Angaben Kastratis hatte der SC St. Tönis nach dem Ligaauftakt zunächst eine Trainingseinheit und plant vor der Partie noch eine weitere Einheit. Aktuell gebe es keine verletzten Spieler, sagte der Trainer.
Die Vorfreude sei nach dem Saisonstart deutlich zu spüren. St. Tönis gewann nach Angaben des Trainers zunächst mit 3:1 im Niederrheinpokal und anschließend mit 3:2 zum Auftakt in der Oberliga Niederrhein. In der Liga drehte die Mannschaft spät einen 0:2-Rückstand.
Kastrati spricht von klarer Rollenverteilung
Kastrati ordnete die Partie sachlich ein. Es treffe Eintracht Frankfurt auf den SC St. Tönis, sagte er. Seine Mannschaft sei eine „Feierabendtruppe“, die in der Regel zwei- bis dreimal pro Woche trainiere. Trotzdem wolle der Außenseiter mit einer Idee in das Spiel gehen.
Defensiv gutes Verhalten und mögliche Umschaltsituationen nannte Kastrati als Ansatz. Zugleich betonte er, dass die Rollen klar verteilt seien: gestandene Profis auf der einen Seite, ein Amateurteam auf der anderen. Er rechne mit hoher Qualität, Geschwindigkeit und starker Ballbehandlung beim Gegner.
Grotenburg-Stadion als Bühne für den Außenseiter
Aus Sicht des Trainers soll das Spiel im Grotenburg-Stadion für den gesamten Verein ein besonderer Moment werden. Kastrati verwies auch auf die vielen Ehrenamtlichen im Hintergrund. Zudem erinnerte er an den verstorbenen Abteilungsleiter Markus Hagedorn, für den ein solches Spiel mit dem Verein ein großer Traum gewesen sei.
Kastrati selbst bringt Erfahrung aus dem Profifußball mit. Als Spieler kam er für Borussia Mönchengladbach, Eintracht Braunschweig, Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden unter anderem in Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und DFB-Pokal zum Einsatz. Hinzu kamen mehr als 200 Partien in Regional- und Oberliga.
Im Interview erinnerte Kastrati auch an ein eigenes Pokalspiel mit Borussia Mönchengladbach gegen den FC Kutzhof, in dem er an einem 21. August zum 3:0-Endstand traf. Kastrati berichtete außerdem von einem Telefonat mit seinem Freund Mehmet Dragusha und davon, dass er die Eintracht früher auch wegen Ervin Skela verfolgt habe.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |