Eintracht Frankfurt hadert nach Freiburg-Spiel mit Leistung
- Eintracht Frankfurt sieht nach dem Spiel gegen den SC Freiburg Verbesserungsbedarf.
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Fußball. Eintracht Frankfurt bewertet das Heimspiel gegen den SC Freiburg trotz eines Zählers selbstkritisch. Beim 2:2 in Frankfurt sprachen Sportvorstand Markus Krösche, Cheftrainer Adi Hütter, Kapitän Robin Koch und Torwart Noah Atubolu übereinstimmend von einer ausbaufähigen Leistung.
Krösche bemängelt Abstände
Krösche sagte nach Angaben des Vereins, die Eintracht nehme das 2:2 gegen eine gute Mannschaft mit und sei „im Großen und Ganzen zufrieden“. Gleichzeitig verwies er auf Probleme in der Struktur: Freiburg sei nach dem Frankfurter Führungstor dominant gewesen, die Eintracht habe zu passiv agiert und zu große Abstände gehabt. Durch das Auseinanderziehen seien dem Gegner Räume entstanden.
Krösche nannte außerdem den frühen Gegentreffer nach der Pause nach einem Ballverlust an der Außenlinie als Punkt, den die Mannschaft verbessern müsse. Positiv wertete er, dass die Eintracht danach nicht eingebrochen sei und sich weitere Möglichkeiten erspielt habe. In mehreren Situationen habe im Abschluss die Genauigkeit gefehlt.
Hütter mit Punkt zufrieden
Cheftrainer Adi Hütter erklärte, dass er gerne mehr mitgenommen hätte, mit dem Punkt angesichts der Leistung aber zufrieden sei. Für einen Sieg gegen ein starkes Freiburg sei eine andere Leistung nötig gewesen. Die Eintracht habe zwar eine Phase gehabt, in der ein drittes Tor möglich gewesen sei, am Ende aber auch Glück gehabt, den Punkt zu behalten.
Hütter verwies vor allem auf zweite Bälle und die Organisation des Gegners. Was der Mannschaft im Spiel in Mainz noch gelungen sei, habe gegen Freiburg nicht funktioniert: Die Abstände seien zu groß gewesen, Freiburg sei im Block stabiler und agiler aufgetreten.
Koch sieht Luft nach oben
Kapitän Robin Koch sprach von keinem besten Spiel der Eintracht gegen einen Gegner, der derzeit gut in Form sei. Der Punkt gehe am Ende in Ordnung, dennoch gebe es im eigenen Spiel noch Luft nach oben. Im Vergleich zum Spiel in Mainz habe die Mannschaft weniger zweite Bälle gewonnen und nicht die gleiche Aggressivität gezeigt.
Torwart Noah Atubolu sagte, die erste Halbzeit sei nicht gut gewesen; die Führung zur Pause sei glücklich gewesen. Nach dem Seitenwechsel sei die Partie hin- und hergegangen, beide Teams hätten sehr gute Chancen gehabt. Freiburg sei als Erstplatzierter nach Frankfurt gekommen. Der Anspruch der Eintracht seien drei Punkte und der erste Heimsieg gewesen, am Ende müsse analysiert werden, was besser gemacht werden könne.
Freiburg kommt zweimal zurück
Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster sprach von einem packenden Spiel. Seine Mannschaft habe in den ersten Minuten gut hineingefunden und Kontrolle gehabt, sei aber mit dem ersten Torschuss des Gegners in Rückstand geraten. Bemerkenswert sei, dass Freiburg zweimal zurückgelegen habe und zweimal zurückgekommen sei.
Schuster sagte, sein Team könne nicht zufrieden sein, bewertete den Umgang mit den Rückschlägen aber positiv. Anfang der zweiten Halbzeit habe die Eintracht ihre offensive Qualität gezeigt, später habe Freiburg die Kontrolle zurückgefunden. Am Ende habe seine Mannschaft noch das 3:2 auf dem Kopf gehabt; gegen eine Mannschaft mit Qualität und Energie im Stadion könne er mit dem Ergebnis mitgehen. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Kaiserslautern |