Eintracht Frankfurt: Das ändert sich in der Bundesliga zur neuen Saison
- Beim Bundesliga-Start ab 1. Juli gelten mehrere Neuerungen – darunter auch der Umzug des VAR-Bereichs nach Frankfurt.
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Bundesliga. Zum 1. Juli treten in der höchsten deutschen Spielklasse mehrere Neuerungen in Kraft. Darauf weist Eintracht Frankfurt in einer Vereinsmitteilung hin. Betroffen sind unter anderem der offizielle Spielball, die Länderspielpausen, der Videoassistenten-Bereich sowie das Schiedsrichterteam. Neu ist zunächst der Auftritt des Ligaverbands: Statt Deutsche Fußball Liga heißt dieser künftig einheitlich Bundesliga.
Alter Ballname kehrt zurück
Nach acht Jahren mit DERBYSTAR wird der offizielle Spielball für Bundesliga, Zweite Bundesliga, Supercup, Relegation und den neuen U21-Wettbewerb Bundesliga Talent Series wieder unter dem Namen TORFABRIK geführt. Partner bleibt adidas. Das Design orientiert sich laut Mitteilung am Modell TEAMGEIST.
Auch bei den Abstellungsperioden im Herbst gibt es Änderungen. Statt drei Länderspielfenstern sind es künftig zwei: eines von Ende September bis Anfang Oktober über 16 Tage sowie ein weiteres im November über neun Tage.
VAR zieht nach Frankfurt um
Eine für die Region besonders relevante Änderung betrifft den Video Assistant Referee. Der VAR-Bereich wechselt vom Video-Assist-Center in Köln-Deutz an den DFB-Campus nach Frankfurt. Ein Testbetrieb hatte nach Vereinsangaben bereits in der Rückrunde der Vorsaison begonnen.
Auf Grundlage von Regeländerungen des International Football Association Board soll es zudem weitere Anpassungen geben. Ein erster Eindruck davon sei bereits bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika zu sehen, heißt es in der Mitteilung.
Neuer Bundesligastandort im Saarland
Mit der SV Elversberg kommt zudem ein weiterer neuer Standort in die Bundesliga. Der Verein ist laut Mitteilung als Tabellenzweiter direkt aufgestiegen. Spiesen-Elversberg mit rund 13.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist damit der kleinste Bundesligastandort aller Zeiten.
Auch bei den Schiedsrichtern verändert sich das Feld. Neu in der Bundesliga sind Dr. Max Burda und Richard Hempel. Deniz Aytekin, Patrick Ittrich, Frank Willenborg und Tobias Welz scheiden aus. Die Zahl der Spielleiter sinkt damit von 24 auf 22.
Außerdem begrüßt die Bundesliga nach aktuellem Stand sechs neue Cheftrainer. Drei übernehmen neue Klubs in Berlin-Köpenick, Leipzig und Leverkusen, drei weitere sind nach den Aufstiegen von Schalke, Elversberg und Paderborn erstmals im Oberhaus dabei.
In einer Randnotiz verweist Eintracht Frankfurt zudem auf einen früheren Assistenten des Klubs: Stefan Buck wird Co-Trainer unter Demichelis in Leipzig.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |