Eintracht Frankfurt: Adi Hütter spricht über Rückkehr und Fehler
- Adi Hütter hat sich in einem Vereinsinterview zu seiner Rückkehr zu Eintracht Frankfurt, seinem Abschied 2021 und seinen sportlichen Plänen geäußert.
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Eintracht Frankfurt. Adi Hütter ist zurück bei Eintracht Frankfurt. In einem vom Verein veröffentlichten Interview hat der frühere und künftige Cheftrainer über seine Rückkehr, die Lehren aus seinem umstrittenen Abschied 2021 und seine Vorstellungen für die neue Saison gesprochen.
Der 56-Jährige bezeichnete seine Rückkehr nach Frankfurt als emotional und sagte, es mache ihn stolz, erneut Cheftrainer der Eintracht zu sein. Zugleich verwies Hütter auf die Entwicklung des Klubs seit seinem ersten Engagement von 2018 bis 2021. Den Gewinn der Europa League sowie die Teilnahmen an der Champions League nannte er als Belege für die erfolgreiche Entwicklung.
Rückblick auf den Abschied 2021
Besonders deutlich äußerte sich Hütter zur Schlussphase seiner ersten Amtszeit. Rückblickend würde er eine solche Situation nach eigenen Worten anders lösen. Auch eine frühere Aussage von ihm, wonach sich bei einem Vereinswechsel „nur die Farben“ änderten, bezeichnete er ausdrücklich als Fehler.
Damit greift der Trainer einen Punkt auf, der seinen Abgang vor fünf Jahren in Frankfurt belastet hatte. Für viele Anhänger war dieser Schritt damals mit Enttäuschung verbunden.
Offensiver Fußball und mehr Dominanz
Sportlich kündigte Hütter an, weiter auf offensiv ausgerichteten Fußball zu setzen. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung einer passenden Defensivstrategie und einer klaren Organisation. Aus seiner Zeit in Monaco habe er zusätzliche Erfahrungen mitgenommen, vor allem im Spiel gegen tief stehende Gegner und bei Lösungen im letzten Drittel.
Zur Einordnung: In seiner ersten Frankfurter Amtszeit stand Hütter für eine intensive und dynamische Spielweise, die besonders in der Europa League für Aufmerksamkeit sorgte.
Vorfreude auf Heimspiele im Deutsche Bank Park
Einen besonderen Stellenwert misst Hütter den Heimspielen bei. Er erinnerte an die Stimmung im Deutsche Bank Park, aber auch an die Phase der Coronapandemie, als Partien ohne Zuschauer ausgetragen wurden. Das Frankfurter Stadion sei für ihn etwas Besonderes, sagte Hütter. Ziel sei es, wieder Begeisterung und Euphorie zu entfachen.
Auch zu seinem Trainerteam äußerte sich der neue Coach. Christian Peintinger kehrt ebenso nach Frankfurt zurück, neu dabei ist Klaus Schmidt. Hütter hob dessen langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Trainerrollen hervor.
Abseits des Platzes freue er sich auf die Stadt Frankfurt, sagte Hütter. Sein Lebensmittelpunkt werde aber vor allem im Stadtwald und am ProfiCamp liegen.
Quelle: Eintracht Frankfurt
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |