DFB-Team vor Gruppenfinale: Leweling spricht über WM-Stimmung

Jamie Leweling hat vor dem letzten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft über Teamgeist, WM-Atmosphäre und den Ausfall von Nico Schlotterbeck gesprochen. | Foto: Anouar Touir
  • Jamie Leweling hat vor dem letzten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft über Teamgeist, WM-Atmosphäre und den Ausfall von Nico Schlotterbeck gesprochen.
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Nationalmannschaft. Die deutsche Nationalmannschaft hat das Sechzehntelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft erreicht und steht vor dem letzten Gruppenspiel bereits als uneinholbarer Tabellenführer der Gruppe E fest. Vor der Partie gegen Ecuador hat Jamie Leweling über die Stimmung im Team, die Atmosphäre in den Stadien und den Ausfall von Nico Schlotterbeck gesprochen.

Lockere Töne vor dem letzten Gruppenspiel

Für Aufmerksamkeit sorgte Leweling mit einem scherzhaften Verweis auf Brasilien-Legende Ronaldo. Nach seinem geänderten Profilbild habe ihm der frühere Stürmer laut Leweling sogar ein Trikot zukommen lassen. Auch mit Blick auf die Torjägerliste blieb der Nationalspieler locker und sagte über Deniz Undav, es werde sich zeigen, ob am Ende „Ronaldo, Messi oder Undav“ Torschützenkönig werde.

Lob für Teamgeist und Einwechselspieler

Sportlich hob Leweling vor allem den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor. Die Stimmung sei sehr gut, auch auf der Bank verfolge das Team das Spiel aufmerksam. Die Einwechselspieler hätten zuletzt gezeigt, dass sie der Mannschaft helfen können. Zudem betonte er, dass auch Spieler ohne bisherigen Einsatz wichtig bleiben.

Mit Blick auf Ecuador sprach Leweling von einem Gegner auf hohem Niveau. Die deutsche Mannschaft werde aber Lösungen suchen, um die Defensive zu überwinden. Das Spiel wird am 25. Juni ausgetragen.

Schlotterbeck-Ausfall und viel Laufarbeit

Zum WM-Aus von Nico Schlotterbeck äußerte sich Leweling zurückhaltend und mit Respekt. Der Verteidiger sei ein wichtiger Spieler, dessen Ausfall schmerze. Zugleich verwies er darauf, dass andere Akteure nun in die Bresche springen müssten.

Als einen Grund für die bisherigen Auftritte nannte Leweling die hohe Laufbereitschaft der Mannschaft. Wenn Zweikämpfe verloren gingen, müsse das Team viel investieren. Genau das habe Deutschland bislang ausgezeichnet.

Auch die Atmosphäre bei der WM in den USA beschrieb Leweling als besonders. Die laute Musik in den Stadien erinnere ihn teilweise an NBA-Spiele. Trotz ungewohnter Zeremonien und Trinkpausen komme die Turnieratmosphäre bei ihm gut an.

Autor:

Anouar Touir aus Ludwigshafen

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