DFB-Fakten: Svenja Huth vor Jubiläum in Frauen-Bundesliga
- Der DFB hat Zahlen und Bestwerte zum 5. Spieltag der Frauen-Bundesliga veröffentlicht.
- Foto: Anouar Touir
- hochgeladen von Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse
Frauenfußball. Der 5. Spieltag der Frauen-Bundesliga hat mehrere auffällige Zahlen geliefert. Im Mittelpunkt der DFB-Auswertung steht unter anderem Svenja Huth vom VfL Wolfsburg, die trotz der ersten Saisonniederlage ihres Teams vor einem weiteren persönlichen Meilenstein steht.
Der VfL Wolfsburg verlor bei der TSG Hoffenheim mit 1:2 und musste die Tabellenführung an den FC Bayern München abgeben. Statistisch waren die Wolfsburgerinnen in mehreren Bereichen klar vorne: 28:10 Torschüsse, 841:502 Ballbesitzphasen, 640:320 Pässe und 42:8 Flanken. Bei Ballbesitzphasen, Pässen und Flanken stellte Wolfsburg jeweils den Bestwert des Spieltages. Für Hoffenheim wurde laut DFB keine Großchance registriert, Wolfsburg kam auf drei.
Huth rückt in der Rekordliste vor
Wolfsburgs Camilla Küver erreichte in Hoffenheim 132 Ballbesitzphasen und 115 Pässe. Beides waren individuelle Bestwerte des Spieltages. Svenja Huth schlug 16 Flanken und damit mehr als jede andere Spielerin.
Nach ihrem 349. Einsatz in der Frauen-Bundesliga liegt Huth gemeinsam mit Saskia Bartusiak auf Rang vier der ewigen Rekordspielerinnenliste. Zu Kerstin Garefrekes auf Platz drei fehlen ihr elf Partien. Rekordspielerin ist Melanie Hoffmann mit 395 Einsätzen.
Freiburg verliert nach kuriosem Doppelpack
Beim 2:1-Auswärtssieg von Bayer 04 Leverkusen beim SC Freiburg stand Cornelia Kramer im Mittelpunkt. Der Dänin unterlief zunächst ein Eigentor zur Freiburger Führung, anschließend glich sie per Foulelfmeter zum 1:1 aus. Für Bayer 04 war es ihr 17. Treffer in der Frauen-Bundesliga. Damit steht Kramer nun allein auf Rang fünf der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste.
Bayern übernimmt die Spitze
Der FC Bayern München gewann gegen den 1. FC Köln mit 5:2 und holte den fünften Sieg im fünften Saisonspiel. Die Münchnerinnen kamen auf eine Passquote von 90,3 Prozent und verwerteten vier ihrer fünf registrierten Großchancen. Jovana Damnjanovic war mit einem Tor und zwei Vorlagen an drei Treffern direkt beteiligt. Sie steht nun bei 45 Bundesligatoren für den FC Bayern und teilt sich Rang vier der vereinsinternen Torjägerinnenliste mit Pavlina Scasna.
Weitere Bestwerte des Spieltages
Union Berlin feierte beim 3:2 gegen RB Leipzig den ersten Saisonsieg und gab 29 Torschüsse ab, den höchsten Teamwert des Spieltages. Eileen Campbell kam allein auf acht Abschlüsse und erzielte per Kopf den Siegtreffer.
Eintracht Frankfurts Laura Freigang absolvierte beim 3:2 im Rhein-Main-Duell beim Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 ihren 175. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse, alle für die Hessinnen. Erëleta Memeti bestritt in Mainz 52 Zweikämpfe, gewann 55,8 Prozent ihrer Duelle und bereitete einen Treffer direkt vor.
Das 1:1 zwischen Werder Bremen und dem Aufsteiger VfB Stuttgart war die zweikampfintensivste Partie des Spieltages. Beide Teams bestritten jeweils 275 Duelle. Werder kam auf 35 Balleroberungen und damit auf den höchsten Wert aller Mannschaften.
Der Hamburger SV gewann gegen den 1. FC Nürnberg mit 5:1 und holte damit erstmals in dieser Saison drei Punkte. Der HSV stellte mit 57,3 Prozent die beste Zweikampfquote des Spieltages und erzielte drei Kontertore. Nikola Karczewska traf zweimal mit nur drei Torschüssen. Ebenfalls doppelt erfolgreich waren Edna Imade vom FC Bayern München und Chiara Hahn von der TSG Hoffenheim. Die Nürnbergerinnen begingen 20 Fouls, häufiger als jedes andere Team. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |