Deutschland vor letztem Gruppenspiel: Amiri fordert Fokus
- Nadiem Amiri fordert vor dem letzten deutschen Gruppenspiel bei der WM einen konzentrierten Auftritt.
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Nationalmannschaft. Nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste steht die deutsche Männer-Nationalmannschaft bei der WM bereits als Gruppensieger fest und hat das Sechzehntelfinale erreicht. Vor dem abschließenden Vorrundenspiel mahnt Mittelfeldspieler Nadiem Amiri dennoch zur Konzentration.
Amiri sagte auf den Kanälen des DFB, die Mannschaft wolle auch die letzte Gruppenpartie mit voller Ernsthaftigkeit angehen. Gegner ist Ecuador. Das Spiel habe zwar keine Auswirkungen mehr auf den Gruppensieg, dennoch müsse Deutschland „mit maximaler Intensität“ auftreten.
Amiri will den Rhythmus beibehalten
Der 29-Jährige betonte, das Team müsse im Turnierfluss bleiben. Jeder Sieg helfe weiter, zudem sei auch mit Blick auf andere Nationen ein seriöser Auftritt wichtig. Er gehe davon aus, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht viel experimentieren werde.
Sportlich ist die Ausgangslage klar: Deutschland ist nach zwei Vorrundenspielen bereits weiter, will aber vor der K.o.-Phase keinen Spannungsabfall zulassen.
Vorlage bei WM-Debüt
Für Amiri selbst war das 2:1 gegen die Elfenbeinküste ein besonderer Abend. In Toronto kam der Mittelfeldspieler zu seinem WM-Debüt und bereitete zwischenzeitlich den Ausgleich zum 1:1 vor. Das Spiel sei für ihn auch wegen zahlreicher Familienmitglieder auf der Tribüne etwas Besonderes gewesen.
Dass er im Auftaktspiel gegen Curacao ohne Einsatz geblieben war, habe ihn nach eigenen Angaben nicht aus der Bahn geworfen. Er habe darauf vertraut, dass sein Moment im Turnier kommen werde.
Lob für Nagelsmann, Mitgefühl mit Schlotterbeck
Zugleich äußerte sich Amiri zur Verletzung von Nico Schlotterbeck. Der Ausfall tue der Mannschaft weh, sagte er. Gleichzeitig könne die Situation zusätzliche Motivation sein, im Turnier weit zu kommen.
Über Bundestrainer Nagelsmann sprach Amiri mit Blick auf die gemeinsame Zeit in Hoffenheim mit großer Wertschätzung. Zwischen beiden bestehe durch die lange gemeinsame Vergangenheit ein besonderes Verhältnis.
Auch vor Ecuador warnt der Mittelfeldspieler vor einem unangenehmen Gegner. Mit Piero Hincapie treffe er dort auf einen früheren Mitspieler. Ecuador verfüge über eine gute Mannschaft, auf die Deutschland vorbereitet sein müsse.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |