Deutsche U19 vor zweitem EM-Spiel: Engelns betont Teamgeist
- Deutschlands U19 geht nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Dänemark mit Rückenwind in das zweite Gruppenspiel der EM in Wales.
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U19-EM. Deutschlands U19-Junioren sind mit einem 4:3 gegen Dänemark in die Europameisterschaft in Wales gestartet. Vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Gastgeber Wales hat Mittelfeldspieler Luis Engelns vor allem den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervorgehoben.
Engelns sagte auf den DFB-Kanälen, die Mannschaft fühle sich beim Turnier wohl und trete geschlossen auf. Nach seinen Worten gebe es innerhalb des Teams keine Gruppenbildungen. Den gelungenen Auftakt wertete er als wichtigen Schritt, zugleich verwies er auf die Probleme nach der klaren Führung gegen Dänemark.
Blick auf den Auftaktsieg
Nach Einschätzung des Mittelfeldspielers zeigte die deutsche Auswahl vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Die frühe Führung hätte aus seiner Sicht sogar noch höher ausfallen können. Kritisch bewertete Engelns dagegen die Phase nach dem Gegentor, als die Mannschaft in der zweiten Hälfte an Stabilität verlor.
Aus dem Spiel leitete er eine klare Lehre ab: Auch bei deutlicher Führung dürfe die Mannschaft nicht nachlassen. Insgesamt blieb für das deutsche Team aber der erfolgreiche Start in das Turnier.
Wales als nächster Gegner
Im zweiten Gruppenspiel trifft Deutschland auf Wales. Engelns erwartet eine schwierigere Aufgabe auch wegen der größeren Kulisse und der Heimunterstützung für den Gastgeber. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass Deutschland mit der eigenen Qualität den Einzug in die nächste Runde schaffen kann.
Zur sportlichen Ausrichtung sagte Engelns, das Team wolle Gegner konsequent nach außen lenken, im Eins-gegen-Eins intensiv anlaufen und so Fehler erzwingen. Diese Herangehensweise habe vor allem in der ersten Halbzeit gegen Dänemark gut funktioniert.
3. Liga als wichtiger Entwicklungsschritt
Persönlich verwies Engelns zudem auf seine Einsätze in der 3. Liga bei Hoffenheim II. Die Spielzeit im Herrenbereich habe ihm nach eigenen Angaben besonders bei Zweikampfstärke und Robustheit weitergeholfen. Diese Erfahrungen sieht er als wichtigen Entwicklungsschritt.
Neben dem sportlichen Aspekt sprach Engelns auch über den Turnieralltag. Neben Training, Videoeinheiten und Krafttraining habe es zuletzt auch einen freien Tag mit einem Ausflug auf die Driving Range gegeben.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |