Breakfast Club: Undav macht Ansage, Ittrich wettert gegen VAR

Breakfast Club: In der WM-Runde bei MagentaTV geht es am Tag vor Deutschland gegen Curacao um Undavs Startelf-Chancen und die VAR-Diskussion. | Foto: Nopphon/stock.adobe.com
  • Breakfast Club: In der WM-Runde bei MagentaTV geht es am Tag vor Deutschland gegen Curacao um Undavs Startelf-Chancen und die VAR-Diskussion.
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Breakfast Club. Einen Tag vor dem deutschen WM-Auftakt gegen Curacao hat MagentaTV im „Breakfast Club“ auf das DFB-Team geschaut. Im Mittelpunkt: Stürmer Deniz Undav, der mit frischem Haarschnitt ins Turnier startet und vor allem eins betont: „Der Fokus ist da. Wir sind alle gut drauf, ich natürlich auch“.

Undav spricht auch über die Konkurrenz in der Offensive, stellt aber den Teamgedanken nach vorn: „Du kannst Kai, mich oder Nick auf der 10 spielen lassen. Im Endeffekt ist es egal, wer spielt. Da wird keiner sauer sein, wenn er mal auf der Bank ist“.

Breakfast Club: Undav zwischen Startelf und Teamgeist

Neben den sportlichen Aussagen liefert Undav auch die kleine Alltagsnote, die in so ein Turnier gehört. Über seinen Look sagt er: „Es sah bei mir langsam eklig aus. Es musste mal wieder ein bisschen frisch sein“.

Moderator Micky Beisenherz findet für Undav ein klares Bild und wird sehr konkret: „Es ist ein bisschen das 'Poldieske'. Das schätzen wir alle. Von uns allen ist Undav irgendwie der Liebling. Er hat eine klare Sprache“.

Schweinsteiger über Curacao und ein Reyna-Detail

Taktik-Experte Tobias Schweinsteiger sieht bei Undav sportlich „null Diskussionen darum, den auch mal von Anfang an durchzujagen“. Für das Spiel gegen Curacao ordnet er die Partie als Belastungstest ein: „Es ist eigentlich wie ein drittes Vorbereitungsspiel. Du solltest aber schon die A-Elf von Anfang an drauf lassen“.

Außerdem erzählt Schweinsteiger eine Anekdote zu US-Angreifer Giovanni Reyna: „Ich habe ihn in der U14-Nationalmannschaft der US-Boys mal für Bayern beobachtet. Die dringende Empfehlung war es, ihn zu holen“. Reyna schloss sich später Borussia Dortmund an und spielt aktuell für Borussia Mönchengladbach.

Ittrich kritisiert VAR-Szene und Regeländerungen

Deutlich wird es auch bei Patrick Ittrich. Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter kritisiert eine Szene aus USA gegen Paraguay, als Referee Danny Makkelie einen bereits ausgeführten Freistoß unterbrach und nach VAR-Kommunikation zurücknahm: „Der Prozess war komplett schlecht“.

Und auch beim großen Ziel, mehr Netto-Spielzeit zu bekommen, sieht Ittrich nach den ersten Partien wenig Effekt: „Wir wollen Richtung 60, 63 gehen. Aber bis jetzt bringt das gar nichts“. [red]

Autor:

Anouar Touir aus Ludwigshafen

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