Abstiegskampf bei Heidenheim: Schmidt hofft auf Saison-Krimi
- Kann er seinen 1. FC Heidenheim endlich mal wieder zum Sieg führen? Trainer Frank Schmidt. (Archivbild)
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Heidenheim. Für den 1. FC Heidenheim geht es im Saisonendspurt vor allem um ein Zeichen im Abstiegskampf. Vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag, 4. April, um 15.30 Uhr hofft Trainer Frank Schmidt trotz der schwierigen Lage noch einmal auf Spannung.
Seit 14 Spielen wartet der Club von der Ostalb auf einen Sieg. In der Tabelle steht Heidenheim abgeschlagen auf dem letzten Platz. Auch auswärts lief es bislang kaum besser. In der gesamten Saison holte das Team in fremden Stadien nur vier Punkte. Aufgeben kommt für Schmidt dennoch nicht infrage. Auf die Frage nach einem möglichen Saisonkrimi antwortete der Trainer, er würde sich durchaus „viel“ Dramatik wünschen. Der Grund ist klar. Nur wenn Spiele wieder Punkte bringen, lebt die Hoffnung. „Ich träume nicht. Ich bin Realist jetzt“, sagte Schmidt. Gleichzeitig glaubt der Trainer an eine Chance in Mönchengladbach. „Wenn es uns gelingt gegen Gladbach zu gewinnen, dann können wieder neue Gedankenspiele kommen.“ Mut macht vor allem die jüngste Leistung gegen Bayer Leverkusen. Kurz vor der Länderspielpause kämpfte sich Heidenheim nach einem 0 zu 2 noch zu einem 3 zu 3 zurück.
Offensivspieler Conteh droht längere Pause
Personell muss Schmidt allerdings einen Rückschlag verkraften. Sirlord Conteh wird für das Spiel in Mönchengladbach nicht zur Verfügung stehen. Der schnelle Flügelspieler hat erneut Probleme mit seinem operierten Knie. Eine weitere Operation gilt als wahrscheinlich. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Bereits im Oktober war Conteh am Knie operiert worden. Beim Kurzeinsatz gegen Leverkusen, als er nach etwas mehr als einer Stunde eingewechselt wurde, traten die Beschwerden erneut auf. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |