Wasserentnahme in Mainz-Bingen verboten: Das gilt bis Ende September
- Viele Gewässer in Rheinland-Pfalz führen zurzeit deutlich weniger Wasser. (Archivbild)
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Mainz-Bingen. Aus Bächen, Flüssen, Teichen und Seen im Kreis darf derzeit kein Wasser mehr entnommen werden. Grund sind Hitze und Trockenheit, durch die die Pegel in vielen Gewässern weiter sinken. Nach Angaben der Kreisverwaltung sind bereits erste Bäche und Weiher ausgetrocknet.
Das Verbot betrifft oberirdische Gewässer. Dazu zählen Bäche, Gräben, Flüsse, Teiche und Seen. Untersagt ist die Wasserentnahme auch mit Eimern oder Gießkannen. Die Regelung gilt nach Angaben der Behörde voraussichtlich bis Mittwoch, 30. September.
Schutz für Tiere und Gewässer
Mit dem Schritt sollen die Gewässer und die dort lebenden Tiere geschützt werden. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm weist ebenfalls darauf hin, dass die Entnahme von Wasser aus Gewässern mit Pumpen, Schläuchen oder Rohrleitungen ohne wasserrechtliche Erlaubnis verboten ist.
Eine extrem geringe Wasserführung kann nach Behördenangaben zu höheren Wassertemperaturen und weniger Sauerstoff im Wasser führen. Das kann für heimische Fischarten wie Bachforelle, Äsche und Mühlkoppe gefährlich werden. An der Prüm bei Irrel sei ein solches Fischsterben aktuell bereits festgestellt worden.
Bei Verstößen droht ein Bußgeld
Nach Angaben des Eifelkreises fallen in Trockenperioden immer wieder illegale Wasserentnahmen durch Uferanlieger auf. Wer dabei erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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