Urlaub in Ägypten und der Türkei: Wie sicher sind Reisen 2026 wirklich?
- Türkische Riviera: Für die touristischen Regionen der Türkei am Mittelmeer besteht aktuell keine Reisewarnung. (zu dpa: «Urlaub in Türkei und Ägypten: Reiseverband sieht kein Risiko»)
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Urlaub in Türkei und Ägypten.
Berlin. Für Reisende mit Zielen rund um Antalya oder Hurghada bedeutet die aktuelle Lage vor allem eines: Nach Einschätzung von Reiseverband und Risikoanalysten bestehen derzeit keine erhöhten Sicherheitsrisiken in den touristischen Regionen. Reisen werden weiterhin angeboten und durchgeführt.
Der Deutsche Reiseverband teilt mit, es gebe keine Hinweise darauf, dass Urlaubsreisen nach Zypern, Ägypten oder in die Türkei aktuell riskanter seien als zuvor. In dem Verband sind zahlreiche Reisebüros und Reiseveranstalter organisiert. Auch internationale Reiserisiko-Analysten von Safeture und Riskline sehen für die Türkei und Ägypten keine Auswirkungen des Konflikts auf Urlaubsgebiete oder zentrale Luftverkehrsknotenpunkte wie die Flughäfen von Kairo und Istanbul.
Reisehinweise statt Alarm: Was jetzt für die beliebten Urlaubsregionen gilt
Für Zypern wurde die Einschätzung seit Beginn des Konflikts auf ein mittleres Risiko angehoben. Das bedeutet nach Angaben der Analysten, dass Reisende dort erhöhte Vorsicht walten lassen sollten. Hintergrund ist unter anderem ein Drohnenangriff auf die britische Militärbasis Akrotiri am 2. März. Eine generelle Warnung vor Reisen auf die Mittelmeerinsel besteht jedoch nicht.
Maßgeblich für Veranstalter sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Diese würden sehr ernst genommen, teilt der Reiseverband mit. Sollte sich die Lage verändern und eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen werden, reagieren die Anbieter entsprechend.
Welche Reiseziele sind 2026 sicher? Wo das Auswärtige Amt warnt und wo nicht
Für die Türkei gilt aktuell lediglich eine Reisewarnung für Grenzgebiete zu Syrien, Iran und Irak. Die touristischen Regionen am Mittelmeer sind davon nicht betroffen. Auch für Ägypten wird nur vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel gewarnt. Für den Süden mit Urlaubsorten wie Scharm el Scheich besteht keine Reisewarnung. Dort rät das Ministerium jedoch von unbegleiteten individuellen Ausflügen und Überlandfahrten ab. Für die beliebten Badeorte am Roten Meer gibt es keine speziellen Sicherheitshinweise.
In den Reisehinweisen für Zypern empfiehlt das Auswärtige Amt unter anderem, die Nähe zu Militäreinrichtungen zu meiden. Nach dem Vorfall auf der Militärbasis könnten weitere sicherheitsrelevante Ereignisse nicht ausgeschlossen werden. Von Reisen wird aber nicht abgeraten.
Unabhängig vom Reiseziel empfiehlt das Auswärtige Amt weltweit die Registrierung in der Krisenvorsorgeliste Elefand, um im Krisen- oder Katastrophenfall schnell informiert zu werden. Insgesamt ergibt sich damit eine nüchterne Einordnung: Für klassische Urlaubsregionen in der Türkei und in Ägypten sehen Experten derzeit keinen besonderen Handlungsbedarf. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Zum Thema Reisen in Kriegszeiten
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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