UK Open 2026 – Alle wichtigen Infos zum Darts-Major
- UK Open 2026 – Kann Luke Littler seinen Titel gegen die Topstars verteidigen?
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UK Open 2026. Die UK Open 2026 der Professional Darts Corporation finden vom 6. bis zum 8. März im Butlin’s Resort in Minehead, England, statt und sind mit einem Gesamtpreisgeld von 750.000 £, davon 120.000 £ für den Sieger, ein äußerst lukratives Event. Der Wettbewerb umfasst 160 Teilnehmer, bestehend aus allen 128 Tour-Card-Inhabern sowie jeweils acht Spielern aus den Challenge- und Development-Tour-Rankings und 16 Amateur-Qualifikanten. Titelverteidiger ist Luke Littler, der sich im Finale im vergangenen Jahr gegen den früheren Champion James Wade durchsetzen konnte.
Turniermodus: Offene Auslosung und Überraschungsduelle auf Topniveau
Das Turnier wird im K.-o.-System ausgetragen und jede Runde wird einzeln ausgelost ohne feste Setzliste. Dadurch sind bereits früh im Turnierverlauf hochklassige Partien zwischen Topspielern möglich. Die Spieler steigen je nach Ranglistenposition gestaffelt in die Runden ein, ab Runde 4 greifen die Top-32 der PDC-Weltrangliste in den Wettbewerb ein. Die ersten drei Runden werden im Modus „Best of 11 Legs“ ausgetragen. Ab der vierten Runde bis einschließlich Viertelfinale gilt „Best of 19 Legs“, bevor im Halbfinale und Finale 11 Legs zum Sieg benötigt werden. In den ersten vier Runden finden die Spiele parallel an mehreren Boards statt, was die besondere Atmosphäre des Events, das auch als FA Cup des Dartsports bekannt ist, ausmacht.
Favoriten im Fokus: Wer hat die besten Siegchancen?
Wenn man über die Favoriten auf den Turniersieg spricht, sind hier ganz klar die aktuellen Premier League Teilnehmer zu nennen. Neben Titelverteidiger Luke Littler gehören dazu auch Luke Humphries und Vizeweltmeister Gian van Veen. Gerade Van Veen präsentiert sich aktuell in bestechender Form, wohingegen Littler in der Premier League noch sein Topspiel sucht. Das Gegenteil gilt für Michael van Gerwen, dem ein äußerst starker Einstieg in die Saison gelungen ist, sowie für Gerwyn Price, der gegenwärtig auf einem ähnlichen Niveau spielt wie zu der Zeit als er Weltmeister wurde. Weitere Akteure, die aufgrund ihrer aktuellen Leistungen auf tiefe Turnierläufe hoffen können, sind ein in der Premier League stark aufspielender Jonny Clayton oder Stephen Bunting, der gerade erst seinen ersten Tagessieg in der Eliteliga sichern konnte. Aber auch Vorjahresfinalist James Wade, der in diesem Jahr bereits ein Players Championship Event gewinnen konnte, oder Altmeister Gary Anderson, dem spätestens seit dem WM-Halbfinale wieder alles zuzutrauen ist, gehören zu den potenziellen Gewinnern. Ob es Spieler wie Rob Cross, Peter Wright oder auch der in der Premier League strauchelnde Josh Rock weit schaffen, darf hingegen bezweifelt werden.
UK Open 2026: Deutsche Teilnehmer zeigen große Präsenz in Minehead
Bei den UK Open 2026 sind zahlreiche deutsche Spieler vertreten. Aus den vorderen Ranglistenpositionen startet Martin Schindler, der als bestplatzierter Deutscher erst in einer späteren Runde ins Turnier einsteigt. Ebenfalls im Teilnehmerfeld stehen Ricardo Pietreczko, Gabriel Clemens, Niko Springer und Lukas Wenig. Darüber hinaus sind weitere deutsche Tour-Card-Inhaber qualifiziert, darunter Max Hopp, Dominik Grüllich, Leon Weber, Maximilian Czerwinski, Kai Gotthardt, Arno Merk, Marvin Kraft, Pascal Rupprecht, Yorick Hofkens und Matthias Ehlers. Komplettiert wird das deutsche Aufgebot durch Qualifikanten wie Jannis Barkhausen, der sich über die Development Tour qualifizieren konnte, sowie Michael Unterbuchner, der über die Challenge Tour ins Teilnehmerfeld eingezogen ist. Damit ist Deutschland mit einer großen Zahl an Profis und Nachwuchsspielern bei den diesjährigen UK Open vertreten.
Spannung pur: Überraschungen durch Außenseiter und packende Entscheidungen
Insgesamt ergibt sich durch das gestaffelte Einstiegssystem und den offenen Losmodus nach jeder Runde ein Feld, in dem sowohl etablierte Profis als auch Amateur- und Tour-Qualifikanten vertreten sind, was Spannung in jeder Partie garantiert. Gerade die Amateure haben in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen gesorgt und den etablierten Spielern einen Strich durch die Rechnung geht. Dies macht die UK Open zu einem der interessantesten Turniere des Jahres.
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |
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