ttt – titel thesen temperamente: Thilo Jahn neu im Team von Siham El-Maimouni
- ttt – titel thesen temperamente: Thilo Jahn übernimmt am 30. August erstmals die Moderation der Ausgabe um 23.05 Uhr im Ersten.
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ttt – titel thesen temperamente. Beim ARD-Kulturmagazin gibt es Ende August eine Premiere: Journalist Thilo Jahn führt am 30. August um 23.05 Uhr erstmals durch die Ausgabe. Die Sendung läuft im Ersten und steht auch in der ARD Mediathek bereit.
Inhaltlich geht es um kulturelle Perspektiven auf gesellschaftliche Debatten, unter anderem rund um demokratische Streitkultur. Die Ausgabe entsteht beim MDR, der innerhalb der ARD derzeit die Federführung für „ttt“ hat.
ttt – titel thesen temperamente: Premiere im Moderationsteam
Jahn bildet künftig gemeinsam mit Siham El-Maimouni das Moderationsteam, El-Maimouni bleibt Hauptmoderatorin. Jahn beschreibt seinen Ansatz so: „Kultur berührt uns oft dort, wo politische oder gesellschaftliche Debatten ihren Ursprung haben. Mich interessieren die Geschichten hinter den Schlagzeilen, die Ideen hinter den Debatten und die Menschen, die sie prägen. Genau dafür steht ‚ttt‘. Ich freue mich sehr darauf, künftig Teil dieses Teams zu sein“.
Auch El-Maimouni betont die Rolle des Magazins für unterschiedliche Sichtweisen: „‚ttt‘ zeigt die gesellschaftliche Relevanz von kulturellen Themen und lässt Raum für unterschiedliche Perspektiven. Thilo und ich teilen die Überzeugung, dass guter Kulturjournalismus Orientierung geben kann, auch da wo es keine einfachen Antworten gibt. Ich freue mich auf seinen Input und unsere gemeinsame Arbeit“.
Diese Themen stehen am 30. August im Fokus
Die Ausgabe begleitet eine PEN-Berlin-Gesprächsreihe im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Außerdem spricht „ttt“ mit Ahmad Mansour über sein neues Buch und die Frage, warum Zuhören und demokratische Streitkultur zunehmend verloren gehen.
Dazu kommt ein Filmtipp mit Blick auf Literatur und Zeitgeschichte: Das Magazin stellt Pawel Pawlikowskis preisgekrönten Film „Vaterland“ über Thomas Manns Rückkehr in ein politisch gespaltenes Deutschland vor.
Warum das Magazin seit Jahrzehnten bleibt
„ttt – titel thesen temperamente“ begleitet seit mehr als 50 Jahren kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen und greift Themen aus Kunst, Literatur, Musik und Film auf. MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen ordnet das so ein: „Kunst und Kultur machen uns mehr als alles andere zu Menschen. Und genau hier sehen wir auch immer früher als anderswo, was eine Gesellschaft inspiriert, beschäftigt, verändert oder irritiert. Umso wichtiger sind Formate, die unterschiedliche Perspektiven zeigen, Zusammenhänge erklären und bestenfalls Verständigung ermöglichen. Genau dafür steht ‚ttt‘ seit Jahrzehnten und auch in Zukunft“. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |