Stuttgart: Wasserentnahme aus Bächen, Seen und Flüssen bis Ende August verboten
- Zu heiß und zu trocken. Die Wasserentnahme ist in Stuttgart verboten. (Archivbild)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Stuttgart. Aus Bächen, Seen und Flüssen im Stadtgebiet darf vorerst kein Wasser mehr entnommen werden. Wegen Hitze, Trockenheit und niedriger Pegel hat die Landeshauptstadt ein umfassendes Entnahmeverbot erlassen.
Die Regel gilt ab Samstag, 27. Juni, und zunächst bis Montag, 31. August. Nach Angaben der Stadt kann sie verlängert werden, falls die Trockenheit anhält.
Auch kleine Mengen sind verboten
Das Verbot betrifft alle Entnahmen im sogenannten Gemeingebrauch. Wasser darf also weder geschöpft noch abgepumpt werden. Auch kleine Mengen für private Zwecke sind untersagt.
Nach Angaben des Leiters des Amts für Umweltschutz, Andreas Neft, können selbst geringe Entnahmen die ohnehin stark belasteten Bäche weiter schwächen. Besonders bei niedrigen Wasserständen habe jede zusätzliche Entnahme spürbare Folgen für Tiere und Pflanzen.
Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit hohen Strafen rechnen. Laut Stadt können Geldbußen von bis zu 100.000 Euro verhängt werden.
Viele Gewässer im Stadtgebiet betroffen
Das Verbot gilt für sämtliche natürlichen Gewässer im Stadtgebiet. Dazu gehören unter anderem:
- der Fluss Neckar
- der Max Eyth See
- die Parkseen in den Stuttgarter Anlagen
Insgesamt gibt es in Stuttgart nach Angaben der Stadt rund 170 Kilometer Bäche sowie mehr als 65 Hektar Seen. Gerade in trockenen Sommern reagieren diese Gewässer besonders empfindlich auf zusätzliche Wasserentnahmen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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