Stress im Job senken: 5 Strategien für hektische Arbeitstage
- Kleine Rituale oder sogar Selbstgespräche können helfen, den Stress im Job zu sortieren
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Stress im Job reduzieren. Schon kleine Verhaltensänderungen im Arbeitsalltag können helfen, Druck und Hektik besser zu steuern. Wenn Aufgaben sich stapeln, ständig neue Anfragen kommen und Termine drängen, geraten viele Beschäftigte schnell unter Stress. Nach Einschätzung der Arbeitnehmerkammer Bremen lässt sich die Belastung mit einfachen Strategien zumindest besser managen.
Ein erster Ansatz ist ein kurzes Selbstgespräch. In hektischen Situationen kann es helfen, Aufgaben bewusst zu ordnen. Ein kurzer innerer Satz wie "Jetzt mache ich erst einmal das und danach dann das andere" schafft Struktur und verhindert das Gefühl, alles gleichzeitig erledigen zu müssen.
Kleine Routinen stabilisieren den Arbeitstag
Gerade in Phasen mit vielen Terminen sind klassische Pausen nicht immer möglich. Stattdessen können kleine, feste Routinen in den Arbeitsablauf eingebaut werden. Die Arbeitnehmerkammer Bremen empfiehlt beispielsweise einfache Gewohnheiten:
- Zu jeder vollen Stunde etwas trinken.
- Einen kleinen Snack einplanen.
- Kurz den Arbeitsplatz verlassen oder aufstehen.
Solche Mini-Rituale schaffen kurze Unterbrechungen und helfen, den Tag strukturierter wahrzunehmen.
Auch wenige Atemzüge können Wirkung zeigen. Wenn keine Pause möglich ist, kann ein kurzer Moment zwischen zwei Aufgaben genutzt werden. Empfohlen werden zwei tiefe Atemzüge. Einmal tief in den Bauch einatmen, danach in die Brust, anschließend langsam ausatmen. Alternativ kann es helfen, die Schultern bewusst zu senken, den Kiefer zu lockern und kurz in die Ferne zu schauen.
Klare Stoppsignale und Grenzen reduzieren Druck
Wer merkt, dass Hektik zunimmt, kann dem Körper bewusst ein Stoppsignal geben. Dazu beide Füße fest auf den Boden stellen, die Hände für ein paar Sekunden kräftig gegeneinanderdrücken und anschließend ruhig atmen. Nach Angaben der Arbeitnehmerkammer Bremen kann das helfen, das Tempo innerlich wieder zu senken.
Ebenso wichtig ist es, Aufgaben klar abzugrenzen. Wird in einer Phase hoher Auslastung zusätzliche Hilfe erwartet, kann eine klare Rückmeldung sinnvoll sein. Möglich sind Formulierungen wie "Nein", "Ich komme in ein paar Minuten" oder "Das mache ich, wenn ich hier fertig bin". So entsteht weniger zusätzlicher Stress durch parallele Aufgaben.
Im Arbeitsalltag lässt sich Zeitdruck nicht immer vermeiden. Kleine Routinen, bewusstes Atmen und klare Grenzen können jedoch helfen, Belastung in hektischen Momenten besser zu steuern. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |