Staus zu Pfingsten vermeiden: Wann Autofahrer besser fahren

Staus zu Pfingsten vermeiden: Auf den Urlaubsrouten ist Staualarm - die Automobilclubs warnen für das Pfingstwochenende vor vollen Straßen. Also: Geduld einpacken.  | Foto: dpa
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Staus zu Pfingsten vermeiden. Rund um das lange Pfingstwochenende müssen Autofahrer in Deutschland mit besonders viel Verkehr und langen Staus rechnen. Nach Einschätzung des ADAC gehört der Zeitraum zu den verkehrsreichsten des Jahres. Wer unterwegs ist, braucht vor allem am Freitag und Dienstag Geduld.

Viele Menschen starten über die Feiertage in Kurzurlaube. Gleichzeitig beginnen in einigen Bundesländern Pfingstferien oder einzelne schulfreie Tage. Dadurch sind neben Pendlern auch zahlreiche Urlauber auf den Autobahnen unterwegs.

Der ADAC und der Auto Club Europa erwarten vor allem auf den klassischen Reiserouten Richtung Alpen, Mittelmeer sowie Nord- und Ostsee deutlich mehr Verkehr. Zusätzlich bremsen bundesweit mehr als 1.000 Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.

Diese Tage gelten als besonders staugefährdet

Der Verkehr verteilt sich laut ADAC über mehrere Tage. Besonders kritisch sind folgende Zeiträume:

  • Freitag, 22. Mai: Schon ab dem Vormittag nimmt der Verkehr rund um Ballungsräume stark zu. Die Stauspitze wird zwischen 11 Uhr und 19 Uhr erwartet.
  • Samstag, 23. Mai: Viele Urlauber fahren in Richtung Alpen sowie zu Nord- und Ostsee. Das höchste Verkehrsaufkommen liegt meist zwischen 10 Uhr und 15 Uhr.
  • Pfingstsonntag, 24. Mai: Der Sonntag gilt laut ADAC als vergleichsweise entspannter Reisetag. Allerdings kann es durch Ausflugsverkehr regional dennoch voller werden.
  • Pfingstmontag, 25. Mai: Am Vormittag dominiert Ausflugsverkehr. Ab dem Mittag steigen die Staus auf den Heimreiserouten deutlich an. Besonders zwischen 13 Uhr und 18 Uhr wird dichter Verkehr erwartet.
  • Dienstag, 26. Mai: Auch am Dienstag ist noch viel Rückreiseverkehr unterwegs. Im vergangenen Jahr gehörte dieser Tag laut ADAC zu den staureichsten des Jahres. Hauptverkehrszeit ist zwischen 7 Uhr und 18 Uhr.

Staus zu Pfingsten vermeiden: Viele Engpässe auf wichtigen Autobahnen

Staus werden vor allem rund um große Ballungsräume erwartet. Dazu zählen unter anderem die Regionen Berlin, Hamburg, Rhein‑Ruhr, Rhein‑Main, Rhein‑Neckar, Stuttgart und München. Besonders betroffen sind wichtige Fernverbindungen wie die A1, A3, A5, A7, A8 und A9 sowie Autobahnringe und Strecken mit vielen Baustellen. Auch nach Unfällen oder bei kurzfristigen Sperrungen können sich Staus schnell aufbauen.

Auch in Österreich und der Schweiz dichter Reiseverkehr

Wer Richtung Alpen oder Italien fährt, muss auch im Ausland mit Verzögerungen rechnen. In Österreich gelten laut ACE vor allem die Westautobahn A1, die Pyhrnautobahn A9, die Tauernautobahn A10 sowie die Brennerautobahn A13 als staugefährdet. Zusätzlich sorgen Baustellen wie an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn für Engpässe. In Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen außerdem Fahrverbote auf mehreren Ausweichstrecken. In der Schweiz werden besonders die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie die Gotthardroute auf der A2 stark belastet sein. Auch auf den Strecken A3 und A13 Richtung Süden kann es zu Verzögerungen kommen.

Grenzkontrollen können zusätzliche Wartezeit bringen

An einzelnen Übergängen von Österreich nach Deutschland sind weiterhin stichprobenhafte Einreisekontrollen möglich. Wartezeiten können unter anderem an den Grenzübergängen Suben an der A3, Walserberg an der A8 und Kiefersfelden an der A93 entstehen. Insgesamt zeigt sich rund um Pfingsten ein typisches Bild für ein langes Reisewochenende mit starkem Ausflugs‑ und Urlaubsverkehr auf vielen Hauptstrecken. dpa/red

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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