Sonnenfinsternis: Dutzende Menschen mit Augenbeschwerden in Kliniken
- Kliniken meldeten Dutzende Patienten, die mit Schmerzen Rat suchten.
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Mannheim. Nach der Sonnenfinsternis haben sich in Mannheim, Stuttgart und Freiburg Dutzende Menschen mit Augenschmerzen in Kliniken gemeldet. Nach Angaben der Ärzte wurde bislang jedoch bei keinem Patienten ein nachweisbarer Schaden am Auge festgestellt.
An der Augenklinik des Universitätsklinikums Mannheim gab es in den Stunden nach dem Himmelsspektakel rund 20 Anfragen, wie Klinikdirektor Robert Patrick Finger mitteilte. Die Betroffenen klagten demnach über Kopfschmerzen, teils auch über Schwindel. Nach Einschätzung der Klinik dürften diese Beschwerden folgenlos abklingen.
Auch in Stuttgart stellten sich bis zum Mittag rund 20 Patienten in der Augenklinik vor, die einen Schaden durch die partielle Sonnenfinsternis befürchteten. Eine Sprecherin des Klinikums sagte, bei keinem Patienten sei ein Schaden festgestellt worden.
Auch in Freiburg Beschwerden
In Freiburg kamen nach Angaben der Universitätsklinik noch in der Nacht acht Menschen wegen Schmerzen in den Augen in die Klinik. Am folgenden Tag meldeten sich zudem weitere Betroffene mit Brennen in den Augen, Kopfschmerzen oder Flecken beim Sehen. Auch dort wurde bislang keine objektive Verschlechterung des Sehens festgestellt.
Augenärzte hatten vor der Sonnenfinsternis davor gewarnt, das Ereignis ohne ausreichenden Schutz zu beobachten. Das Bundesamt für Strahlenschutz weist darauf hin, dass ungeschützter Blick in die Sonne die Netzhaut innerhalb kürzester Zeit dauerhaft schädigen kann.
- Wichtig: Netzhautschäden verursachen zunächst oft keine Warnsignale
- Riskant: Beschwerden beim Sehen können erst auftreten, wenn der Schaden bereits entstanden ist
- Einordnung: In den nun gemeldeten Fällen wurde in den Kliniken bislang kein Schaden festgestellt
Wer nach dem Blick in die Sonne Schmerzen, Brennen oder Flecken beim Sehen bemerkt, sollte die Beschwerden ärztlich abklären lassen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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