Sarah Tacke: Grundsicherung statt Bürgergeld, worum es jetzt geht
- Sarah Tacke: Die ZDF-Ausgabe nimmt die neue Grundsicherung und die Debatte um Sanktionen und Missbrauch in den Blick.
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Sarah Tacke. Das Bürgergeld ist Geschichte, seit dem 1. Juli gilt die neue Grundsicherung. Am 27. August um 22.15 Uhr nimmt das ZDF das Thema in „Sarah Tacke“ unter die Lupe.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob härtere Regeln tatsächlich mehr Menschen in Arbeit bringen. Die Sendung greift auch auf, was sich für Betroffene ändert, etwa wenn Termine im Jobcenter ausfallen oder zumutbare Arbeit abgelehnt wird.
Was die neue Grundsicherung konkret verändern soll
Die Bundesregierung will mit der Reform wieder stärker auf „Fördern und Fordern“ setzen. Wer Termine im Jobcenter versäumt oder zumutbare Arbeit ablehnt, muss mit härteren Sanktionen rechnen.
Außerdem soll der organisierte Missbrauch von Sozialleistungen konsequenter bekämpft werden. In der Sendung geht es dabei auch um die Grundfrage, wie groß Arbeitsverweigerung und Leistungsmissbrauch tatsächlich sind.
Sarah Tacke: Diese Fragen stehen im Studio im Raum
Moderatorin Sarah Tacke will die Faktenlage klären und mit ihren Gästen über Verantwortung und Konsequenzen diskutieren. Im Zentrum stehen dabei drei Leitfragen: Bringen härtere Sanktionen mehr Menschen in Arbeit, reichen die Sanktionen aus und verhindert die Reform organisierten Missbrauch von Sozialleistungen.
Kritiker bezweifeln, dass mehr Druck automatisch zu mehr Beschäftigung führt, und warnen vor unverhältnismäßiger Härte. Befürworter halten dagegen, dass Menschen, die arbeiten können, auch arbeiten müssen.
Gäste: Politik, Kommunen und ein Sozialunternehmen
Im Studio diskutieren der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß, Katja Kipping als Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes, die Landrätin Tanja Schweiger aus dem Landkreis Regensburg und Zarah Bruhn, Gründerin und Geschäftsführerin des Sozialunternehmens Social-Bee.
Das ZDF bietet die Ausgabe außerdem mit Untertiteln sowie im Web und in der App mit Gebärdensprache an. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |