S-Bahn-Sperrung in Stuttgart: Bahn bessert Ersatzverkehr nach

Bahn stellt Pläne für einen Schienenersatzverkehr vor.  | Foto: Marijan Murat/dpa
  • Bahn stellt Pläne für einen Schienenersatzverkehr vor.
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Stuttgart. Pendler müssen in Stuttgart während der nächsten S-Bahn-Sperrung wieder auf Busse ausweichen. Die Deutsche Bahn kündigt dafür bessere Information, mehr Reservebusse und klarer gekennzeichnete Haltestellen an.

Hintergrund sind die Bauarbeiten rund um Stuttgart 21. Weil sich die Inbetriebnahme des neuen Fernbahnhofs auf das Jahr 2031 verschoben hat, bleibt das Provisorium für Fahrgäste weitere fünf Jahre bestehen. Schon seit Jahren müssen Reisende im Zentrum der Landeshauptstadt längere Wege zu Fernzügen in Kauf nehmen. Hinzu kommen immer wieder Streckensperrungen, Zugausfälle und Schienenersatzverkehr.

Was sich für Fahrgäste ändern soll

Die neuen Maßnahmen sollen erstmals während der sechsten Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke in den Sommerferien greifen. Die Strecke ist von Montag, 20. Juli bis Samstag, 12. September außer Betrieb. In dieser Zeit fahren Busse als Ersatz.

  • Echtzeitdaten zu Abfahrtszeiten und Verspätungen auf Anzeigetafeln oder in der App
  • Besser gekennzeichnete Haltestellen für den Ersatzverkehr
  • Mehr Komfort in den eingesetzten Bussen
  • Mehr Reservebusse für Störungen und Engpässe
  • Mehr Ansprechpartner vor Ort für Fahrgäste auf der Suche nach dem richtigen Bus

Frust über volle und verspätete Busse

Der Schienenersatzverkehr war für viele Pendler in der Vergangenheit ein Härtetest. Immer wieder gab es Berichte über überfüllte und verspätete Busse. Fahrgäste klagten zudem über unerfahrene oder ortsunkundige Fahrer. Die Deutsche Bahn betont nun, gute Fahrgastinformation, hohe Zuverlässigkeit und ein attraktives Angebot seien zentrale Voraussetzungen.

Die Bahn unterzeichnete dazu mit dem Verband Region Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg eine Absichtserklärung. Aus Sicht des baden-württembergischen Verkehrsministeriums bleibt das wichtigste Ziel jedoch, Baustellen in den kommenden Jahren besser zu koordinieren und zu bündeln. Streckensperrungen sollen so möglichst selten werden. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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