Ostereier natürlich färben: So klappt’s mit Zutaten aus der Küche

Kurkuma, Rotkohl, Heidelbeeren: Auch natürliche Zutaten eignen sich zum Färben von Ostereiern. | Foto: dpa
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Ostereier natürlich färben. Für bunte Eier zu Ostern braucht es nicht zwingend gekaufte Farbe. Viele Farbtöne lassen sich auch mit Zutaten aus der Küche herstellen. Das spart einen zusätzlichen Einkauf und funktioniert mit einfachen Hausmitteln.

Ein Blick in die Vorratskammer reicht oft schon aus. Laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eignen sich verschiedene pflanzliche Zutaten, um Eier natürlich zu färben. Die Farbtöne entstehen durch Farbstoffe aus Gemüse, Gewürzen oder Pflanzen.

Typische Küchenzutaten liefern unterschiedliche Farben:

  • Kurkuma färbt Eier gelb.
  • Spinat, Brennnesseln oder Petersilie sorgen für grüne Töne.
  • Rotkohl, getrocknete Heidelbeeren oder Holunderbeeren ergeben Blau bis Violett.
  • Zwiebelschalen, Kaffee oder Schwarztee färben die Schale braun.

Essig sorgt für kräftigere Farben

Für den Farbsud wird laut BUND eine Handvoll der jeweiligen Zutat etwa 30 Minuten lang in einem Liter Wasser gekocht. Danach wird die Flüssigkeit abgesiebt und mit einem Schuss Essig ergänzt.

Anschließend kommen hartgekochte Eier in den warmen Sud. Dort bleiben sie so lange liegen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Der Essig hilft dabei, dass die Farbe besser an der Schale haftet und intensiver wirkt. Weiße Eier eignen sich besonders gut, weil die Farben darauf deutlicher sichtbar sind.

Die Verbraucherzentrale Hessen weist darauf hin, dass Nagellack, Filzstifte oder Bastelfarben für gekochte Eier ungeeignet sind.

Osternest ohne Plastik selbst gestalten

Auch das Osternest lässt sich mit vorhandenen Materialien zusammenstellen. Alte Eierkartons oder Pappschachteln können bemalt und als Nest verwendet werden. Laut BUND lassen sie sich leicht zu kleinen Behältern umfunktionieren.

Als Füllung eignet sich zum Beispiel Heu statt künstlichem Ostergras. Auch Kresse oder Weizengras kann einige Tage vor Ostern in einer Schale ausgesät werden. So entsteht ein essbares Nest, das ohne Plastik auskommt.

Natürliche Farben aus Küchenzutaten sind damit eine einfache Möglichkeit, Ostereier mit wenig Aufwand und vorhandenen Lebensmitteln bunt zu gestalten. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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