Niedrige Pegel in Baden-Württemberg: Grundwasser sinkt weiter
- Der trockene Juli hat Folgen für die Grundwasserstände im Südwesten. (Archivbild)
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Karlsruhe. Die anhaltende Trockenheit wirkt sich im Südwesten zunehmend auf die Wasserversorgung aus: In Baden-Württemberg sinken die Grundwasserstände weiter, in einzelnen Regionen könnte es bei hohem Verbrauch im Jahresverlauf schwieriger werden.
Das berichtet die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, kurz LUBW, in Karlsruhe. Vor allem Gebiete, die überwiegend mit Quellwasser versorgt werden, könnten bei anhaltend trockenem Wetter unter Druck geraten. Großräumige Engpässe in der Wasserversorgung seien derzeit aber noch nicht absehbar.
Mehr als jede zweite Messstelle unter dem Normalbereich
Im Juli habe es keine Sickerung zum Grundwasser gegeben. Nach Angaben der LUBW werden in allen Landesteilen niedrige Werte gemessen, die zudem deutlich zurückgehen. Inzwischen liegen 52 Prozent der Messstellen unterhalb des Normalbereichs auf niedrigem Niveau. Anfang Juli waren es noch 36 Prozent.
An rund einem Drittel der Messstellen liegen die aktuellen Werte sogar unter den bisherigen Juli-Niedrigstwerten der vergangenen 30 Jahre. Das zeigt, wie stark die Trockenheit die Lage inzwischen verschärft hat.
Was in die Bewertung einfließt
Für ihre Einschätzung betrachtet die LUBW nicht nur die aktuellen Messwerte. Die Behörde bezieht auch die bisherige Entwicklung und Prognosen ein. Berücksichtigt werden unter anderem die Bodenfeuchte, meteorologische Daten wie Temperatur und Niederschläge sowie der bisherige saisonale gewässerkundliche Jahresverlauf an den Messstellen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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