Mondfinsternis im Südwesten: Wecker auf 4.30 Uhr stellen

Wer die partielle Mondfinsternis sehen will, muss früh aufstehen. (Archivbild) | Foto: Thomas Warnack/dpa
  • Wer die partielle Mondfinsternis sehen will, muss früh aufstehen. (Archivbild)
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Heidelberg. Wer die partielle Mondfinsternis am Freitag, 28. August, sehen will, muss auch in Baden-Württemberg sehr früh aufstehen. Das Himmelsereignis ist deutschlandweit zu beobachten, beginnt aber in den frühen Morgenstunden. Nach Angaben von Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg, ist ab etwa 4.30 Uhr zu erkennen, wie der Mond in den Schatten der Erde gerät. Vollständig verfinstert wird er nicht.

Beste Chancen kurz nach 4.30 Uhr

Der Höhepunkt wird laut Liefke um 6.13 Uhr erreicht. Dann ist der Himmel durch die Dämmerung aber schon so hell, dass kaum noch etwas zu sehen sein dürfte. Beobachterinnen und Beobachter sollten deshalb möglichst früh einen erhöhten Standort wählen. Je weiter westlich der Standort liegt, desto besser sind die Chancen. „Baden-Württemberg liegt dafür also ganz gut", sagt Liefke.

Worauf beim Beobachten zu achten ist

Entscheidend ist freie Sicht nach Westen und zum Horizont. Außerdem braucht es klares Wetter. Bei Wolken oder Regen kann das Ereignis ausfallen, ohne dass am Himmel etwas zu erkennen ist.

  • Start der sichtbaren Phase: etwa 4.30 Uhr
  • Höhepunkt: 6.13 Uhr
  • Blickrichtung: Westen mit freiem Horizont
  • Schutzbrille: nicht nötig

Warum der Mond nur teilweise dunkel wird

Bei einer Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond annähernd auf einer Linie. Der Mond befindet sich dann im Kernschatten der Erde. Bei einer partiellen Mondfinsternis fällt dieser Schatten aber nur auf einen Teil der Mondoberfläche. Ein Teil des Mondes bleibt hell.

In Deutschland geht der Mond am Freitag, 28. August, je nach Ort zwischen etwa 6.15 Uhr und 6.50 Uhr unter. Damit endet das Himmelsereignis. Am 12. August hatte bereits eine Sonnenfinsternis viele Menschen in Baden-Württemberg bei idealem Wetter angezogen. Wie gut die Sicht bei der Mondfinsternis wird, hängt nun von den Wetteraussichten in den frühen Morgenstunden ab. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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