Mehr Reichweite im Elektroauto: Mercedes EQS schafft bis 926 Kilometer
- Sehen Sie es? Auf der Motorhaube des neuen EQS strahlt der klassische Mercedes-Stern.
- Foto: dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Elektroauto. Beim Mercedes EQS bringt eine Modellpflege deutlich mehr Fahrstrecke und schnelleres Laden. Die Luxuslimousine kann mit neuer Technik laut Hersteller im besten Fall bis zu 926 Kilometer nach Norm fahren. Das sind rund 13 Prozent mehr Reichweite als bisher.
Möglich wird das vor allem durch ein neues 800-Volt-System, überarbeitete Motoren und ein neues Zweigang-Getriebe. Außerdem wächst die Batteriekapazität auf 122 Kilowattstunden. Der Verkaufsstart ist in der zweiten Jahreshälfte geplant. Die Preise beginnen laut Hersteller bei 94.403 Euro.
Mercedes hatte bereits im Frühjahr seine S‑Klasse überarbeitet und aktualisiert nun auch das elektrische Flaggschiff.
Schneller laden und neue Lenktechnik ohne mechanische Verbindung
Mit der technischen Umstellung steigt auch die mögliche Ladeleistung. Der EQS kann künftig mit bis zu 350 Kilowatt laden. Nach Herstellerangaben lässt sich so in zehn Minuten Energie für bis zu 320 Kilometer Fahrstrecke nachladen.
Neu ist außerdem eine sogenannte Steer-by-Wire-Lenkung. Dabei gibt es keine mechanische Verbindung mehr zwischen Lenkrad und Rädern. Die Lenkung arbeitet elektronisch und kann softwaregesteuert angepasst werden.
Auch im Innenraum ändert sich einiges. Eine neue Bildschirmlandschaft erstreckt sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts. Dazu kommt eine aktualisierte Software mit zusätzlichen Apps und schnelleren Updates.
Optisch verabschiedet sich Mercedes zudem von einem typischen Merkmal der ersten EQ-Modelle. Die schwarze Kunststofffront entfällt. Stattdessen bekommt der EQS wieder einen klassischen Kühlergrill mit dem Mercedes-Stern auf der Motorhaube.
Die Modellpflege zeigt, wie Hersteller bei Elektroautos vor allem an drei Punkten arbeiten. Mehr Reichweite, kürzere Ladezeiten und stärker softwarebasierte Technik sollen den Alltag mit dem Elektroauto einfacher machen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |