Mehr Reichweite für Autofahrer: Das bietet der neue E-Outback
- Kleiner Abstecher in den Wald? Kein Problem – Subaru setzt beim E-Outback auf Abenteuer-Setup mit Bodenfreiheit, Allrad und Elektro-Antrieb. (zu dpa: «Subaru: E-Outback kommt mit über 500 Kilometern Reichweite»)
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Elektro-Kombi im Alltag. Mit dem E-Outback bringt Subaru sein bekanntes Kombi-Konzept erstmals vollelektrisch auf die Straße und verspricht vor allem eines: mehr Reichweite und Nutzwert für Autofahrer, die Alltag und Freizeit verbinden wollen.
Der neue E-Outback soll im Herbst in den Handel kommen. Preise nennt Subaru bislang nicht. Als grober Vergleich dient der aktuelle Outback mit Verbrennungsmotor, der bei mindestens 49.690 Euro liegt. Für Kaufinteressierte heißt das vorerst, technische Daten einzuordnen, ohne den endgültigen Kostenrahmen zu kennen.
Angetrieben wird das Modell von zwei Elektromotoren mit jeweils 167 Kilowatt Leistung. Zusammen ergeben sie 280 Kilowatt oder 381 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Der Akku fasst 74,4 Kilowattstunden und soll nach Norm eine Reichweite von 526 Kilometern ermöglichen. Geladen wird an der Wallbox mit bis zu 22 Kilowatt, am Schnelllader mit maximal 150 Kilowatt. Unter günstigen Bedingungen dauert der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent rund 28 Minuten.
Alltagstauglich trotz Elektroantrieb
Subaru setzt auch beim Elektro-Outback auf Eigenschaften, die bisher das Modell geprägt haben. Dazu gehören über 20 Zentimeter Bodenfreiheit, serienmäßiger Allradantrieb und spezielle Fahrprogramme für Schnee und Schlamm. Damit richtet sich das Fahrzeug weiterhin an Autofahrer, die regelmäßig auf schlechten Wegen unterwegs sind oder Anhänger ziehen.
Praktisch bleibt auch das Raumangebot. Der Kombi ist 4,85 Meter lang. Der Kofferraum fasst je nach Sitzstellung zwischen 633 und 1.718 Liter. Die Anhängelast liegt bei 1,5 Tonnen. Damit bewegt sich der E-Outback im Bereich klassischer Familien- und Freizeitfahrzeuge, trotz des zusätzlichen Gewichts durch Batterie und Technik.
Unterm Strich zeigt Subaru, dass ein Elektroauto nicht automatisch auf Nutzwert verzichten muss. Entscheidend für den Alltag wird am Ende sein, wie sich Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Preis im realen Betrieb zueinander verhalten. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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