Mehr Hilfe an Grundschulen in Rheinland-Pfalz: 91 machen mit
- Pädagogische Fachkräfte unterstützen die Grundschulkinder. (Archivbild)
- Foto: Marcel Kusch/dpa/dpa-tmn
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Mainz. Mehr Grundschulen in Rheinland-Pfalz bekommen zum neuen Schuljahr zusätzliche Hilfe für Kinder mit Schwierigkeiten beim Start in die Schule. Nach Angaben von Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig nehmen dann landesweit 91 Schulen am Projekt „First Class“ teil.
Das Angebot richtet sich an Kinder mit besonderem Förderbedarf. Im Mittelpunkt stehen Sprachkenntnisse, mathematische Grundkenntnisse sowie soziale und feinmotorische Fähigkeiten. Dazu gehört etwa das Stifthalten.
Betreut werden die Kinder bedarfsorientiert von pädagogischen Fachkräften. Die Unterstützung war zunächst auf sechs Wochen angelegt. Inzwischen können Schulen das Angebot zeitlich unbefristet nutzen. Das Programm gilt landesweit.
Projekt startete nach Problemen in Ludwigshafen
Auslöser für „First Class“ war eine auffallend hohe Zahl von Erstklässlern an der Gräfenauschule in Ludwigshafen, die das erste Schuljahr wiederholen mussten. Das Bildungsministerium startete die Initiative daraufhin vor zwei Jahren gemeinsam mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau.
Wegen der positiven Resonanz wurde das Programm im Schuljahr 2025/26 bereits auf weitere 31 Grundschulen mit besonderem Förderbedarf und sozial benachteiligten Kindern ausgeweitet. Zum neuen Schuljahr kommen nun nach Ministeriumsangaben 30 weitere Schulen hinzu. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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