Massage mit Zitrusöl: Warum danach Schatten besser ist

Nach einer Massage mit Zitrusöl kann UV-Strahlung die Haut reizen. Wer Sonne, Solarium und sogar UVA hinter Glas meidet, senkt das Risiko für schmerzhafte Reaktionen. | Foto: Africa Studio/stock.adobe.com
  • Nach einer Massage mit Zitrusöl kann UV-Strahlung die Haut reizen. Wer Sonne, Solarium und sogar UVA hinter Glas meidet, senkt das Risiko für schmerzhafte Reaktionen.
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Zitrusöl nach der Massage. Wer nach einer Ölmassage nicht in Sonne oder ins Solarium geht, kann schmerzhafte Hautreaktionen vermeiden, weil bestimmte ätherische Öle die Haut empfindlicher für UV-Strahlung machen.

Darauf weist das R+V Infocenter hin. Betroffen sind vor allem Massageöle mit Bergamotte, Limette, Zitrone oder Grapefruit. Auch Angelikawurzelöl kann problematisch sein.

Auslöser sind bestimmte Inhaltsstoffe, die mit UV-Strahlung reagieren können und dann eine entzündliche Hautreaktion auslösen. Der R+V-Experte Torben Thorn beschreibt diese sogenannten phototoxischen Reaktionen als mögliche Folge. Das Spektrum reicht von Rötungen und brennenden Schmerzen bis hin zu Blasenbildung ähnlich wie bei einer Verbrennung.

Wann das Risiko steigt und was im Alltag oft unterschätzt wird

Besonders anfällig sind laut R+V Infocenter Menschen mit heller oder empfindlicher Haut. Ein weiterer Punkt wird im Alltag häufig falsch eingeschätzt: Auch an bewölkten Tagen kann die UV-Strahlung ausreichen, um die Haut zu reizen.

Hinzu kommt, dass Fensterglas nicht zuverlässig vor UVA-Strahlen schützt, etwa im Auto, im Hotelzimmer oder im Wintergarten. Leichte Sommerkleidung schützt ebenfalls nicht immer ausreichend.

Wer nach einer Massage nicht sicher ist, welche Öle verwendet wurden, kann vorab nachfragen, ob Zitrusöle oder Angelikawurzelöl enthalten sind. Ist das der Fall, rät das R+V Infocenter dazu, die Massage besser auf den Abend zu legen.

Für die Zeit danach gilt die praktische Konsequenz: Nicht nur Sonnenbad und Solarium sollten gemieden werden, auch die betroffenen Hautstellen sollten besonders sorgfältig vor UV-Strahlung geschützt werden, zum Beispiel durch dichte Kleidung.

Ein einfaches Abwaschen oder Abreiben reicht zudem nicht unbedingt aus, weil Rückstände auf der Haut bleiben können.

Weitere Informationen bietet das R+V Infocenter unter infocenter.ruv.de. (red)

Autor:

Thorsten Kornmann aus Karlsruhe

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