Lebensmittelkontrolle in Baden-Württemberg: Deutlich weniger Betriebe mussten schließen
- Lebensmittelkontrolleure schauen unter anderem darauf, ob Lebensmittel kühl genug gelagert werden. (Archivbild)
- Foto: Katharina Kausche/dpa
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Fellbach. Für Verbraucher in Baden-Württemberg ist die Zahl der wegen gravierender Mängel geschlossenen Lebensmittelbetriebe gesunken. Nach Angaben des Jahresberichts der Lebensmittelüberwachung wurden im vergangenen Jahr 725 Betriebsschließungen verhängt. Im Jahr davor waren es 956 Fälle.
Allerdings kontrollierten die Behörden 2025 auch weniger Betriebe als im Vorjahr. Insgesamt überprüften die Lebensmittelkontrolleure rund 60.000 Betriebe und stellten etwa 8.400 Verstöße fest. Viele Mängel wurden den Angaben zufolge sofort behoben. Wenn das nicht geschieht, folgen weitere Maßnahmen bis hin zur Schließung eines Betriebs.
Hygiene war meist der Grund für Beanstandungen
Bei 86 Prozent aller kontrollierten Betriebe gab es laut Bericht nichts zu beanstanden. Dort, wo Kontrolleure Mängel feststellten, spielten in 65 Prozent der Fälle Hygieneprobleme eine Rolle. Falsche Kennzeichnungen registrierten die Behörden in 20 Prozent der Fälle.
Für die Kontrollen sind die Stadt- und Landkreise zuständig. Die Proben untersuchen die chemischen und Veterinäruntersuchungsämter in Freiburg, Karlsruhe, Sigmaringen und Stuttgart. Bei schweren oder wiederholten Verstößen drohen neben Betriebsschließungen auch Bußgelder oder Strafanzeigen. Auffällige Betriebe werden zudem häufiger kontrolliert und können unter bestimmten Voraussetzungen im Internet veröffentlicht werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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