Lebensmittel vor dem Urlaub retten: So bleibt weniger übrig

Kühlschrankinventur vor dem Urlaub: Eine Bestandsaufnahme hilft, unnötige Einkäufe zu vermeiden und Reste sinnvoll zu verwerten. | Foto: Christin Klose/dpa-mag
  • Kühlschrankinventur vor dem Urlaub: Eine Bestandsaufnahme hilft, unnötige Einkäufe zu vermeiden und Reste sinnvoll zu verwerten.
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Lebensmittel vor dem Urlaub retten. Wer den Kühlschrank vor der Abreise prüft, kann Essen besser verwerten, Geld sparen und weniger wegwerfen. Gerade in der Urlaubszeit bleiben sonst Joghurt, Gurken oder offene Packungen im Kühlschrank zurück und überschreiten zu Hause ihre Genießbarkeit.

Nach Einschätzung des Bundeszentrums für Ernährung beginnt das nicht erst am Abreisetag. Schon einige Tage vorher hilft eine kleine Inventur im Kühlschrank, damit nichts doppelt gekauft wird. Ist etwa noch offener Quark da, wird kurz vor der Reise kein neuer Becher mehr gebraucht.

Viele Reste lassen sich außerdem noch in einfache Gerichte einbauen. Dazu zählen gemischte Salate, Gemüsepfannen mit Reis, Kartoffeln oder Gnocchi sowie Aufläufe, in denen auch Schmand, Sahne und Käse verwertet werden können. Laut BZfE passen auch Schinken- und Wurstreste in solche Pfannengerichte.

Vorkochen, einfrieren oder als Proviant mitnehmen

Praktisch kann es sein, überschüssige Zutaten vor dem Urlaub noch zu verkochen und portionsweise einzufrieren. Das BZfE nennt etwa einen bunten Suppentopf, der nach der Rückkehr schnell verfügbar ist und übrige Zutaten sinnvoll nutzt.

Was nicht verkocht wird, kann oft als Reiseproviant dienen. Genannt werden Rohkost und Obst in einer Dose sowie Sandwiches oder Wraps für unterwegs.

Viele Lebensmittel lassen sich auch unverarbeitet einfrieren. Dazu gehören Brot, Butter, Schnittkäse und Hartkäse sowie viele Obst- und Gemüsesorten.

  • Obst und Gemüse vor dem Einfrieren waschen, schälen, gegebenenfalls entkernen und schneiden.
  • Gemüse kurz in kochendes Wasser geben, damit Farbe und Vitamine besser erhalten bleiben.
  • Gefrierbeutel oder gefriertaugliche Behälter mit Schneeflockensymbol verwenden.
  • Behälter am besten mit Inhalt und Datum des Einfrierens beschriften.

Verschenken ist oft die einfachste Lösung

Wer vor der Abreise weder kochen noch einfrieren möchte, kann übrige Lebensmittel auch weitergeben. Nachbarn freuen sich oft über noch verwendbare Vorräte. Auch Spenden sind möglich, etwa über Angebote wie foodsharing.de.

Unterm Strich hilft eine kurze Kühlschrank-Inventur vor dem Urlaub, Lebensmittelreste mit wenig Aufwand sinnvoll zu nutzen statt sie später zu entsorgen. dpa/red

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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