Kleiderschrank auf Sommer umstellen: Die 6‑Stapel‑Methode

Was darf bleiben, was kann weg? Die Stapel-Methode hilft, eine volle Garderobe geschickt zu sortieren. | Foto: dpa
  • Was darf bleiben, was kann weg? Die Stapel-Methode hilft, eine volle Garderobe geschickt zu sortieren.
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Kleiderschrank auf Sommer umstellen. Beim Wechsel von Winter- zu Sommerkleidung hilft eine einfache Sortierregel mit sechs Stapeln. Sie schafft Überblick, erleichtert das Ausmisten und sorgt dafür, dass Winterstücke den Sommer ohne Schäden überstehen.

Zum Start wird der komplette Inhalt des Kleiderschranks herausgenommen und zunächst auf einen großen Haufen gelegt. Während anschließend sortiert wird, bleibt Zeit, den leeren Schrank gründlich auszusaugen und auszuwischen. So kann er trocknen, während aus dem großen Haufen mehrere übersichtliche Stapel entstehen.

Der Verbraucherservice Bayern empfiehlt dafür sechs Kategorien:

  • Regelmäßig getragene Kleidung
  • Winterkleidung, die über den Sommer eingelagert wird
  • Kaputte Kleidung, die repariert oder weiterverwendet werden soll
  • Gut erhaltene Kleidung zum Weitergeben oder Verkaufen
  • Kleidung zum Entsorgen
  • Kleidung, bei der noch keine Entscheidung feststeht

Diese Fragen erleichtern das Aussortieren

Wer unsicher ist, welche Stücke bleiben sollen, kann die Nutzung im Alltag prüfen. Ein praktischer Maßstab ist die Frage, ob das Teil im vergangenen Jahr überhaupt getragen wurde.

Weitere Orientierung können einfache Kriterien geben:

  • Passt das Kleidungsstück noch gut
  • Fühlt man sich darin wohl
  • Lässt es sich mit anderen Teilen kombinieren
  • Gibt es ähnliche Stücke, die häufiger getragen werden

Abgetragene Kleidung muss nicht sofort im Müll landen. Alte T‑Shirts oder Stoffreste lassen sich häufig noch als Putzlappen oder bei Renovierungsarbeiten verwenden. Gut erhaltene Stücke können verkauft oder gespendet werden.

Winterkleidung vor Motten schützen

Beim Einlagern von Winterkleidung ist vor allem bei Wolle oder Seide Vorsicht wichtig. Kleidermotten werden von tierischen Fasern sowie von Schweiß- und Hautresten angezogen. Deshalb empfiehlt es sich, Pullover oder Wollteile vor dem Verstauen gründlich zu waschen und vollständig trocknen zu lassen.

Anschließend können die Kleidungsstücke in Kleidersäcken oder Vakuumbeuteln verstaut werden. Zusätze wie Lavendel, Nelken oder Zedernholz können laut Umweltbundesamt zusätzlich helfen, Motten fernzuhalten. Ein vollständiger Schutz ist damit jedoch nicht garantiert.

Die einfache Stapel-Methode sorgt so nicht nur für Ordnung im Kleiderschrank. Sie erleichtert auch die Entscheidung, welche Kleidung im Alltag wirklich genutzt wird. dpa/red

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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