Käse-Rückruf: Diese Bio-Produkte sind zu prüfen
- Eine Dorfkäserei aus Baden-Württemberg ruft mehrere Käsesorten bundesweit zurück.(Symbolbild)
- Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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Bühlerzell. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten mehrere bundesweit verkaufte Bio-Käseprodukte aus Bühlerzell prüfen und nicht verzehren. Eine Dorfkäserei aus der Gemeinde nordöstlich von Stuttgart ruft die Ware vorsorglich zurück, weil in einer Charge Weinbauernkäse das Bakterium Listeria monocytogenes nachgewiesen wurde.
Nach Angaben der Käserei kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch weitere Produkte betroffen sind, die im selben Reifekeller gelagert wurden. Deshalb werden alle Chargen der genannten Sorten zurückgerufen. Betroffen sind alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis Freitag, 30. Oktober mit dem Identitätskennzeichen DE BW 445 EG.
Die Produkte wurden laut Käserei in allen 16 Bundesländern verkauft. Sie gelangten unter anderem über Lebensmitteleinzelhandel, Naturkost- und Feinkosthandel, Metzgereien, Hofläden, Gastronomie sowie über die eigene Verkaufsstelle in den Verkauf. Angeboten wurden sie als Selbstbedienungsware und an der Theke.
Diese Käse-Sorten sind betroffen
Der Rückruf umfasst nach Angaben der Käserei folgende Produkte:
- Weinbauernkäse (Bioland)
- Weinbauernkäse mittelalt (Bioland)
- Wengert (Demeter)
- Alter Wengert (Demeter)
- Geifertshofener Classico (Bioland)
- Schwäbischer Trollingerkäse (Bioland)
Warum Listerien gefährlich sein können
Eine Erkrankung durch Listerien kann vor allem für Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden. Als mögliche Anzeichen gelten Durchfall oder Fieber. Diese Symptome treten laut lebensmittelwarnung.de meist innerhalb von 14 Tagen nach einer Infektion auf. Ärztlicher Rat wird empfohlen, wenn nach dem Verzehr entsprechender Produkte Beschwerden auftreten. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |