Joyn: ZDF-Mediathek-Inhalte kommen ab dem 4. Quartal 2026 dazu
- Joyn: ZDF-On-Demand-Inhalte sollen ab dem vierten Quartal 2026 kostenlos und werbefrei in die Plattform eingebunden werden.
- Foto: ZDF, Foto: Torsten Silz
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Streaming. Wer Joyn nutzt, bekommt künftig mehr ZDF-Auswahl direkt in der App. ZDF und ProSiebenSat.1 planen, On-Demand-Inhalte des ZDF in Joyn einzubinden, der operative Start soll im vierten Quartal 2026 laufen.
Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das vor allem: ZDF-Inhalte lassen sich dann direkt über Joyn abrufen. Geplant ist, die On-Demand-Angebote kostenlos und werbefrei bereitzustellen.
Was bei Joyn dazukommt und was schon da ist
Joyn zeigt bereits Live-Sender des ZDF, künftig soll zusätzlich das On-Demand-Angebot leichter erreichbar sein. Genannt werden unter anderem Nachrichten, Dokumentationen, Kultur-, Factual- und Unterhaltungsangebote.
Gleichzeitig bleibt das Streaming-Portal des ZDF die zentrale Anlaufstelle für das öffentlich-rechtliche Angebot. Die Einbindung in Joyn erfolgt technisch über die Benutzeroberfläche der Plattform, die Inhalte lassen sich dort dann abspielen.
ZDF: Kostenlos und werbefrei, mit redaktioneller Hoheit
Dr. Florian Kumb, Direktor Audience des ZDF, ordnet den Schritt so ein: „Unser Auftrag ist es, möglichst viele Menschen mit unseren hochwertigen Angeboten zu erreichen“, erklärt er. „Wenn ZDF-Streaming-Inhalte künftig auch auf Joyn auffindbar sind, stärken wir die Sichtbarkeit öffentlich-rechtlicher journalistischer Angebote im digitalen Raum.“
Wichtig dabei: Die redaktionelle Hoheit über die eingebundenen Inhalte verbleibt beim ZDF. Joyn dient als zusätzlicher Zugang, nicht als Ersatz.
ProSiebenSat.1 sieht Signal für das duale System
Auch ProSiebenSat.1 betont den Nutzen für das Publikum. Nicole Agudo Berbel, Geschäftsführerin und Chief Distribution & Partnerships Officer bei ProSiebenSat.1, sagt: „Von den hochwertigen Inhalten des ZDF profitieren unsere Nutzerinnen und Nutzer von Joyn, die künftig noch mehr erstklassigen Content auf Abruf entdecken können. Diese Kooperation zeigt, wie öffentlich-rechtliche und private Medien gemeinsam innovative Antworten auf den digitalen Wettbewerb geben. Damit setzen wir ein starkes, zukunftsweisendes Signal für das duale System und die Medienbranche insgesamt.“ [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |