Hohe Ozonbelastung in der Vorderpfalz: Warum Experten jetzt zur Vorsicht im Freien raten
- Die Ozonwerte steigen gebietsweise über einen kritischen Grenzwert. (Archivbild)
- Foto: Boris Roessler/dpa
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Speyer. Die Ozonbelastung ist in der Vorderpfalz deutlich gestiegen. Am Montag, 22. Juni, wurde im Raum Speyer am Mittag eine wichtige Warnschwelle überschritten.
Nach Angaben des Landesamts für Umwelt lag die Konzentration bei mehr als 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft. Bereits am Sonntag, 21. Juni, war dieser Wert im Raum Ludwigshafen überschritten worden. Landesweit war es in diesem Jahr das erste Mal.
Ab diesem Wert raten Behörden zu Vorsicht
Bei einer Ozonkonzentration von über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter empfehlen Fachleute, körperliche Anstrengung im Freien einzuschränken. Besonders betroffen sind empfindliche Menschen.
- Kinder und Jugendliche
- ältere Menschen
- Personen mit Atemwegserkrankungen
Steigt der Wert über 240 Mikrogramm pro Kubikmeter, raten Behörden grundsätzlich allen Menschen von intensiver körperlicher Aktivität im Freien ab.
Warum Ozon bei Sommerhitze entsteht
Ozon ist ein Reizgas, das Kopfschmerzen auslösen und die Atemwege schädigen kann. Es bildet sich in Bodennähe bei starker Sonneneinstrahlung durch chemische Reaktionen aus anderen Schadstoffen. Dazu gehören vor allem Stickoxide aus Verkehr und Industrie.
An heißen und sonnigen Tagen können die Werte deshalb besonders stark ansteigen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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