Hitzewelle in Baden-Württemberg: Juni-Rekord bis Sonntag möglich

Es wird nun Tag für Tag heißer in Baden-Württemberg. (Symbolbild) | Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg wird es in den kommenden Tagen deutlich heißer. Schon am Wochenende könnten Temperaturen erreicht werden, die nahe an den bisherigen Juni-Rekord herankommen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes steigen die Werte Schritt für Schritt. Ein Meteorologe sagte, dass am Sonntag, 21. Juni, oder zum Wochenstart am Montag, 22. Juni, im Breisgau und im Rheintal Temperaturen um 39 Grad möglich sind. Damit würde der bisherige Höchstwert für einen Juni in Baden-Württemberg von 38,9 Grad zumindest in Reichweite kommen. Gemessen wurde dieser Rekord am 30. Juni 2019 in Mannheim.

Ungewöhnlich frühe Hitzewelle

Nach Einschätzung der Meteorologen handelt es sich um eine für diese Jahreszeit ungewöhnlich frühe Hitzewelle. Solche Temperaturen treten normalerweise eher im Juli oder Anfang August auf. Der absolute Hitzerekord des Landes von rund 40 Grad dürfte in den nächsten Tagen jedoch voraussichtlich nicht erreicht werden.

Am Mittwoch startet der Tag mit Sonne und Wolken. Am Nachmittag sind einzelne Schauer möglich. Im äußersten Süden können kurze Gewitter auftreten. Die Temperaturen steigen auf etwa 26 Grad im Bergland und bis zu 32 Grad am südlichen Oberrhein.

Besonders heiß am Oberrhein

Am Donnerstag wird es vielerorts hochsommerlich. Im Bergland werden um 30 Grad erwartet. Am Oberrhein sind bis zu 35 Grad möglich. Am Freitag rechnen die Meteorologen bereits mit Höchstwerten zwischen etwa 30 Grad im Allgäu und bis zu 37 Grad am Oberrhein. In der zweiten Tageshälfte können vom Bergland aus einzelne Schauer oder Gewitter entstehen.

Wie stark die Hitze ausfällt, hängt laut Wetterdienst stark von der Region ab. Die höchsten Temperaturen werden voraussichtlich im Breisgau erreicht. Besonders betroffen sind die Regionen um Freiburg und Offenburg. Auch in Karlsruhe und Mannheim kann es sehr heiß werden. Andere Landesteile bleiben etwas kühler.

Juni zuletzt häufig zu warm

Schon im vergangenen Jahr fiel der Juni deutlich zu warm und zu trocken aus. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,8 Grad lag der Monat laut Deutschem Wetterdienst auf Platz zwei der wärmsten Juni-Monate seit Beginn der Messungen. Noch wärmer war nur das Jahr 2003. Damals wurde im Juli in Freiburg auch der offizielle Hitzerekord gemessen. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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