Hitzewelle in Baden-Württemberg: Bis zu 37 Grad möglich
- Der Sommer zeigt sich mit voller Kraft.
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Baden-Württemberg. In vielen Städten und Regionen des Landes steht eine außergewöhnlich heiße Woche bevor. Bereits ab Mittwoch, 17. Juni, steigen die Temperaturen deutlich an. Zum Wochenende rechnen Meteorologen verbreitet mit über 30 Grad. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kann es lokal sogar bis zu 37 Grad heiß werden.
Eine Warmfront aus Frankreich bringt sehr warme Luft in den Südwesten. Schon zur Wochenmitte wird laut Deutschem Wetterdienst vielerorts die 30-Grad-Marke überschritten. Besonders im Süden des Landes sind sehr hohe Werte möglich.
Wo es besonders heiß wird
Die höchsten Temperaturen werden voraussichtlich im Breisgau erreicht. Städte wie Freiburg, Offenburg sowie Regionen rund um Karlsruhe und Mannheim gelten laut Meteorologen als besonders hitzeanfällig.
Freiburg zählt häufig zu den wärmsten Orten Deutschlands. Die Stadt liegt relativ tief und weit im Süden. Zudem strömt warme Luft aus Frankreich oder Spanien oft direkt in den Oberrheingraben. Dort können sich warme Luftmassen besonders gut sammeln.
Kühlere Regionen im Land
Deutlich angenehmer bleibt es in höheren Lagen. Dazu gehören vor allem der Feldberg und andere Hochlagen des Schwarzwalds sowie Teile der Schwäbischen Alb. Mit zunehmender Höhe sinken die Temperaturen spürbar.
Tropennächte zum Wochenende möglich
Zum Wochenende könnten regional sogenannte Tropennächte auftreten. Dabei fallen die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad. Solche Nächte sind laut Deutschem Wetterdienst vor allem im Breisgau sowie in Städten wie Stuttgart und Mannheim möglich.
Wie lange die Hitze anhält, ist noch offen. Auch zu Beginn der kommenden Woche zeichnet sich derzeit kein deutlicher Wetterwechsel ab.
Gewitter nach großer Hitze möglich
Nach mehreren sehr heißen Tagen steigt zudem die Wahrscheinlichkeit für Hitzegewitter. Sie entstehen, wenn stark erwärmte Luft rasch aufsteigt und auf kühlere Luftschichten trifft. Häufig beginnen solche Gewitter in Mittelgebirgen wie Schwarzwald oder Schwäbischer Alb. Möglich sind dann Starkregen, Hagel und stürmische Böen.
Tipps zum Schutz vor Hitze
- Ausreichend trinken und Alkohol meiden
- Körperliche Anstrengung in die Morgen- oder Abendstunden legen
- Wohnräume tagsüber abdunkeln
- Früh morgens oder spät abends lüften
- Besonders auf ältere Menschen, Kinder und Kranke achten
Laut Deutschem Wetterdienst hat sich Deutschland seit der vorindustriellen Zeit bereits um rund 2,5 Grad erwärmt. Hitzewellen treten dadurch häufiger und intensiver auf. Längere Phasen mit mehr als 30 Grad können den Körper stark belasten und gelten als gesundheitliches Risiko. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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