Hitzetag in Baden-Württemberg: Was bei über 30 Grad wichtig ist

Auch eine Abkühlung im Wasser kann bei Hitze guttun. (Archivbild) | Foto: Uwe Anspach/dpa
  • Auch eine Abkühlung im Wasser kann bei Hitze guttun. (Archivbild)
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Baden-Württemberg. Temperaturen bis zu 34 Grad machen den Pfingstsonntag zum bislang wärmsten Tag des Jahres im Südwesten. Bei wolkenlosem Himmel steigt zugleich die Belastung durch Sonne und Hitze. Einige einfache Regeln helfen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Sonnenschutz bei hohem UV-Index

Der UV-Index erreicht laut Deutschem Wetterdienst in weiten Teilen Baden-Württembergs den Wert 7. Das entspricht einer hohen UV-Belastung. Fachleute empfehlen daher konsequenten Schutz vor der Sonne.

  • Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden
  • Sonnenbrille tragen
  • Möglichst leichte, aber bedeckende Kleidung wählen
  • Direkte Sonne zwischen 11 Uhr und 15 Uhr möglichst meiden

In dieser Zeit steht die Sonne besonders hoch und die Strahlung ist am intensivsten.

Mehr trinken als gewöhnlich

Bei Hitze verliert der Körper deutlich mehr Flüssigkeit. Die AOK Baden-Württemberg rät deshalb an heißen Tagen zu mindestens zwei bis drei Litern Wasser. Wer Sport treibt oder länger draußen ist, benötigt oft noch mehr Flüssigkeit.

Besonders aufmerksam sollten ältere Menschen und Kinder sein. Ihr Durstgefühl reagiert häufig verzögert, wodurch ein Flüssigkeitsmangel schneller entstehen kann.

Baden nur an sicheren Stellen

Viele Menschen suchen Abkühlung in Seen, Flüssen oder Freibädern. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft empfiehlt, nur an bewachten Badestellen zu schwimmen. Vom Baden in Flüssen rät die Organisation grundsätzlich ab, weil Strömungen oft stärker sind als sie wirken.

Nach starker Hitze sollte außerdem nicht direkt ins kalte Wasser gesprungen werden. Der abrupte Temperaturwechsel kann Kreislaufprobleme auslösen.

Waldbrandgefahr nimmt wieder zu

Mit der Hitze steigt auch die Waldbrandgefahr. Laut Deutschem Wetterdienst gilt am Pfingstsonntag in großen Teilen Baden-Württembergs eine mittlere bis hohe Gefahr. In den kommenden Tagen kann sie weiter zunehmen.

Schon kleine Auslöser können Brände verursachen. Dazu zählen eine weggeworfene Zigarette oder ein heißer Katalysator eines abgestellten Autos. Offenes Feuer und Grillen sind im Wald und in Waldnähe nur an ausgewiesenen Plätzen erlaubt. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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