Hitzespitze in Baden-Württemberg: Juli-Rekord eher unwahrscheinlich
- Manche trotzen der Hitzewelle am Wasser.
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Baden-Württemberg. Für viele Menschen im Südwesten wird der Donnerstag, 30. Juli, noch einmal extrem heiß, ein neuer Juli-Hitzerekord ist nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes aber eher unwahrscheinlich.
Bis zu 39 Grad sind angekündigt. Vereinzelt könnte die Temperatur auch an der 40-Grad-Marke kratzen, sagte Meteorologe Marco Puckert. Allerdings wird für den Nachmittag eine Kaltfront erwartet. Dann sollen die Werte um rund sechs Grad sinken. Die größte Hitze müsste also schon früh am Tag erreicht werden.
Der bisherige Juli-Rekord für Baden-Württemberg liegt bei 39,8 Grad. Gemessen wurde er am 25. Juli in Waghäusel-Kirrlach im Landkreis Karlsruhe. Am 20. Juli wurden in Bad Mergentheim 40,3 Grad registriert. Nach DWD-Angaben war dieser Wert aber nur für eine sehr kleine Umgebung repräsentativ.
Noch höher liegt der Allzeit-Rekord im Land. Erst vor wenigen Wochen wurden am 27. Juni in Waghäusel-Kirrlach 41,4 Grad gemessen. So heiß war es in Baden-Württemberg seit Beginn der Messungen noch nie.
Wo es am Donnerstag besonders heiß wird
Im höheren Bergland werden bis zu 33 Grad erwartet, in Oberschwaben bis zu 35 Grad. Am Rhein, Neckar und an der Tauber sind laut DWD bis zu 39 Grad möglich.
Am Nachmittag dürfte es von Westen her zunehmend stark bewölkt werden. Lokal sind einzelne Regentropfen möglich. Auch ein kurzes Gewitter kann es mit geringer Wahrscheinlichkeit geben. Vorübergehend sind dabei stürmische Böen oder Sturmböen aus Nordwest möglich.
So entwickelt sich das Wetter bis zum Wochenende
In der Nacht auf Freitag, 31. Juli, soll es teils wolkig und teils klar sein. Vereinzelt kann es Schauer geben. Kurze Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 21 und 14 Grad.
Am Freitag, 31. Juli, wird es überwiegend freundlich. Im Tagesverlauf ziehen vom Bergland aus mehr Wolken auf und das Gewitterrisiko steigt. Die Höchstwerte liegen bei 29 Grad im Hochschwarzwald und zwischen 32 und 35 Grad an Rhein, Neckar und Donau. Dazu weht ein mäßiger Westwind mit frischen bis starken Böen. Bei Gewittern sind auch Sturmböen möglich.
In der Nacht auf Samstag, 1. August, soll es häufig stark bewölkt sein mit Schauern und Gewittern. Am Samstagvormittag wird es meist heiter bis sonnig. Später bilden sich erneut Quellwolken mit Schauern und Gewittern. Die Temperaturen steigen auf bis zu 25 Grad im Hochschwarzwald und sonst auf 27 bis 30 Grad. In der Nacht auf Sonntag, 2. August, sind zunächst noch einzelne Schauer und Gewitter möglich. Später soll es auflockern. Die Tiefstwerte liegen dann zwischen 19 und 15 Grad. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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