Hitzehilfe in Trier: SkF verteilt Wasser und Sonnencreme

Für Obdachlose wird die Hitzewelle zu einer besonderen Herausforderung. (Symbolbild) | Foto: Michael Kappeler/dpa
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Trier. An heißen Tagen fehlt obdachlosen Menschen oft der wichtigste Schutz vor der Sonne. In Trier verteilt der Sozialdienst katholischer Frauen jetzt Trinkwasserflaschen und Sonnenmilch an wohnungslose und obdachlose Frauen.

Viele Betroffene können sich bei großer Hitze nicht in eine kühle Wohnung zurückziehen. Häufig fehlt auch das Geld für Wasser oder Sonnenschutz. Nach Angaben des Sozialdienstes katholischer Frauen Trier haben viele der Betroffenen zudem Vorerkrankungen und erhalten nur schwer Informationen zum richtigen Verhalten bei Hitze.

Die Hilfsaktion soll den Alltag im Sommer erleichtern. Sonnenmilch und Trinkwasserflaschen können während der Öffnungszeiten im Café Haltepunkt abgeholt werden. Die kleinen Flaschen Sonnenmilch lassen sich tagsüber gut mitnehmen und sind für den Aufenthalt im öffentlichen Raum gedacht.

Auch die Wasserflaschen sind praktisch angelegt. Sie sind mehrfach verwendbar. Auf der Rückseite stehen die Adressen der Trinkwasserspender der Stadt Trier. Dort kann jederzeit frisches Wasser nachgefüllt werden.

Das Café Haltepunkt ist eine wichtige Anlaufstelle für obdachlose und wohnungslose Frauen in der Stadt. Nach Angaben des Sozialdienstes besuchen rund 800 Frauen pro Jahr die Einrichtung.

DRK plant wieder Hitzebus in Mainz

Auch in Mainz laufen Hilfsangebote für die Sommerhitze. Das Deutsche Rote Kreuz will in der Stadt in den kommenden Tagen wieder einen sogenannten Hitzebus einsetzen. Ein ehrenamtliches Team fährt dann gezielt Orte an, an denen sich häufig obdachlose Menschen aufhalten.

Vom Bus aus werden verschiedene Hilfsmittel verteilt:

  • Kaltgetränke
  • Obst
  • Sonnencreme
  • Mückenschutz
  • Hygieneartikel
  • Mützen und helle T Shirts

Nach Angaben des DRK gibt es in der Mainzer Innenstadt viele versiegelte Flächen und nur wenige schattige Rückzugsorte für wohnungslose Menschen. Der Hitzebus soll deshalb vor allem an besonders heißen Tagen unterwegs sein. Das Angebot wird unter anderem durch Spenden finanziert. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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