Hilfe bei Zukunftsangst: Diese Stellen helfen jungen Erwachsenen

Krisen verstärken Unsicherheiten oft noch - besonders in sensiblen Übergangsphasen, in denen sich junge Erwachsene oft befinden. | Foto: dpa
  • Krisen verstärken Unsicherheiten oft noch - besonders in sensiblen Übergangsphasen, in denen sich junge Erwachsene oft befinden.
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Zukunftsangst bei jungen Erwachsenen. Wer sich wegen Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheit oder neuer Technologien Sorgen um die eigene Zukunft macht, findet in Deutschland mehrere kostenlose Beratungsangebote. Neben Gesprächen im persönlichen Umfeld können professionelle Stellen helfen, Ängste einzuordnen und Wege aus der Belastung zu finden.

Viele junge Menschen empfinden derzeit Unsicherheit über ihre Zukunft. Neben weltpolitischen Krisen und wirtschaftlichen Entwicklungen wird auch der zunehmende Einfluss Künstlicher Intelligenz als möglicher Auslöser genannt. Während manche Betroffene Wege finden, selbst mit diesen Sorgen umzugehen, benötigen andere Unterstützung von außen.

Der Berliner Psychologe René Träder verweist etwa auf Beratungsangebote an Hochschulen. "Eine mögliche Anlaufstelle für Studierende sind die psychologischen Beratungsstellen an den Hochschulen", sagt er. Auch psychosoziale Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie bieten Gespräche und Unterstützung an.

Mehrere kostenlose Beratungsangebote speziell für junge Menschen

Für junge Erwachsene unter 25 Jahren gibt es zusätzlich niedrigschwellige Online- und Telefonangebote. Dazu gehören unter anderem:

  • Krisenchat: Ein Chat-Angebot für junge Erwachsene unter 25 Jahren unter https://www.krisenchat.de/
  • U25-Mailberatung: Vertrauliche Mailberatung für Menschen unter 25 Jahren in Krisensituationen unter https://www.u25-deutschland.de/
  • Telefonseelsorge: Rund um die Uhr erreichbar unter https://www.telefonseelsorge.de/ sowie unter den kostenfreien Nummern 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123
  • Angstambulanzen: Spezialisierte Ambulanzen vieler Kliniken. Über eine Internetsuche mit dem Begriff „Angstambulanz“ und dem Wohnort lassen sich Angebote in der Nähe finden.

Hausarztpraxis oft erste Anlaufstelle für weitere Hilfe

Auch psychotherapeutische Unterstützung kann eine Option sein. "Wer von Zukunftsangst geplagt ist, sollte auch keine Scham haben, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen", sagt Träder. Für eine erste Einschätzung und mögliche Überweisungen gilt häufig die hausärztliche Praxis als zentraler Einstieg in das Hilfesystem.

Damit bleibt die wichtigste Erkenntnis: Bei anhaltender Zukunftsangst stehen mehrere vertrauliche Beratungsangebote zur Verfügung, die erste Gespräche und Orientierung ermöglichen. dpa/red

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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