Günstiger Geld abheben im Urlaub: Diese Fehler kosten extra
- Die Gebühren fürs Geldabheben im Ausland können je nach Anbieter variieren.
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Geld abheben im Urlaub. Wer auf Reisen Bargeld braucht, fährt mit Geldautomaten vor Ort meist am besten, wenn in Landeswährung abgerechnet wird und Gebühren vor dem Bestätigen geprüft werden. Das hilft, unnötige Kosten zu vermeiden und das Risiko bei der Bargeldabhebung zu senken.
Ob beim Stadtbummel, im Restaurant oder bei spontanen Ausflügen: Auch im Urlaub bleibt Bargeld neben der Kartenzahlung in vielen Situationen wichtig. Gehen die Scheine aus, nennt Euro Kartensysteme mehrere Punkte, die bei Abhebungen im Ausland den Alltag erleichtern können.
Landeswährung und Gebühren sind für die Kosten entscheidend
Besonders wichtig ist die Abfrage am Automaten, ob der Betrag sofort in Euro umgerechnet werden soll. Diese Umrechnung gilt oft als ungünstig, weil die Wechselkurse schlechter ausfallen können und zusätzliche Aufschläge möglich sind. Günstiger ist es in vielen Fällen, in der jeweiligen Landeswährung abrechnen zu lassen.
Vor dem Abschluss der Transaktion zeigt der Automat in der Regel an, welche Gebühren für die Abhebung anfallen. Diese Kosten können sich je nach Anbieter unterscheiden.
- Automaten im Innern einer Bank gelten während der Öffnungszeiten oft als die sicherere Wahl. Bei technischen Problemen können zudem Bankbeschäftigte weiterhelfen.
- Die Sprache am Automaten sollte so eingestellt sein, dass alle Hinweise sicher verstanden werden.
- Bei der Eingabe der PIN hilft es, die Tastatur mit Geldbeutel oder freier Hand abzudecken.
- Ein ausreichender Abstand zu anderen Personen kann verhindern, dass die Eingabe beobachtet wird oder Gespräche ablenken.
- Wirkt ein Automat oder ein Anbauteil verdächtig, sollte die Transaktion besser abgebrochen werden.
Regelmäßige Konto-Kontrolle begrenzt mögliche Schäden
Auch während der Reise lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Kontobewegungen. So lassen sich unrechtmäßige Abbuchungen früh erkennen.
Geht eine Karte verloren, sollte sie sofort gesperrt werden. Der Sperr-Notruf ist auch aus dem Ausland rund um die Uhr unter +49 116 116 erreichbar. Alternativ steht die Sperr-App 116 116 zur Verfügung. Zudem sollte der Verlust der örtlichen Polizei gemeldet werden.
Unterm Strich kommt es beim Geldabheben im Urlaub vor allem auf zwei Punkte an: unnötige Umrechnungen und Gebühren vermeiden und bei jeder Abhebung auf Sicherheit achten. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |