Günstiger E-Kleinwagen startet: Cupra Raval ab 26.000 Euro
- Elektrischer Einstieg: Mit einem Startpreis von rund 26.000 Euro bringt Cupra den Raval als erschwingliches Elektroauto auf den Markt.
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Cupra Raval. Ein neues Elektroauto unter 30.000 Euro wird selten angeboten. Mit dem Cupra Raval bringt der VW‑Konzern nun ein kompaktes Modell auf den Markt, das laut Hersteller ab rund 26.000 Euro kosten soll und im Sommer in den Handel kommt.
Der Fünftürer ist 4,05 Meter lang und bietet bei einem Radstand von 2,60 Metern Platz für fünf Personen. Der Kofferraum fasst bis zu 430 Liter. Technisch basiert das Modell auf einer neuen Variante des Modularen E‑Antriebs‑Baukastens (MEB) des VW‑Konzerns, der für diese Fahrzeugklasse von Heck- auf Frontantrieb umgestellt wurde.
Zum Start plant Cupra vier Leistungsstufen zwischen 85 Kilowatt (115 PS) und 166 Kilowatt (226 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Variante bei bis zu 175 km/h. Bei den Batterien sind zwei Größen vorgesehen.
- 37 Kilowattstunden Akku für mindestens etwa 300 Kilometer Normreichweite
- 52 Kilowattstunden Akku für bis zu rund 450 Kilometer Normreichweite
Geladen wird serienmäßig mit 11 Kilowatt an Wechselstrom. An Schnellladesäulen sind laut Hersteller 90 oder bis zu 130 Kilowatt möglich.
Nicht nur Cupra Raval: Mehrere günstige E-Modelle im VW-Konzern geplant
Der Raval bleibt nicht allein. Auf derselben technischen Basis sollen noch im Laufe des Jahres weitere kompakte Elektroautos folgen. Geplant sind unter anderem der VW ID.Polo sowie die beiden City‑SUV VW ID.Cross und Skoda Epiq. Auch Audi arbeitet an einem kleineren Elektroauto in dieser Fahrzeugklasse. Der Hersteller hat die Entwicklung eines neuen A1 bestätigt, der ebenfalls Teil dieser Modellfamilie werden soll.
Damit erweitert der VW‑Konzern sein Angebot im unteren Preissegment der Elektromobilität. Gerade bei kompakten Stadtfahrzeugen entscheidet häufig der Einstiegspreis darüber, ob ein Elektroauto im Alltag als Alternative zu kleinen Verbrennern in Frage kommt. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |