Grundwasser in Baden-Württemberg: Lage spitzt sich zu
- An mehreren Stellen im Land werden die Grundwasserstände gemessen. (Archivbild)
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Karlsruhe. Für Haushalte und Kommunen in Baden-Württemberg sinken die Grundwasservorräte weiter. Nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg in Karlsruhe überwiegen Anfang Juli unterdurchschnittliche Grundwasserverhältnisse mit rückläufiger Tendenz.
Viele Messstellen unter dem Normalwert
Die Grundwasserstände und Quellschüttungen liegen laut Bericht auf unterdurchschnittlichem Niveau. Meist bewegen sie sich noch im unteren Normalbereich. Jede dritte Messstelle liegt jedoch bereits darunter.
Betroffen sind unter anderem südöstliche Landesteile. Auch im Neckarbecken hat sich die Lage in den vergangenen Wochen zugespitzt. In den kommenden Wochen rechnen die Fachleute mit weiteren Rückgängen. Die Flächen mit niedrigen Grundwasserverhältnissen dürften zunehmen.
Neubildung aus Regen dürfte bald aussetzen
Die oberen Bodenschichten sind wegen der hohen Temperaturen und der starken Verdunstung ausgetrocknet. In tieferen Schichten gibt es laut LUBW noch eine gewisse Restfeuchte. Eine Neubildung des Grundwassers aus Niederschlägen dürfte in Kürze jedoch unterbrochen werden.
Großräumige Engpässe in der Wasserversorgung sind nach den aktuellen Beobachtungen derzeit nicht zu erwarten. Für ihre Bewertung bezieht die LUBW neben der aktuellen Lage auch die bisherige Entwicklung und Prognosen ein. Berücksichtigt werden unter anderem Bodenfeuchte, Temperatur, Niederschläge und der saisonale Verlauf an den Messstellen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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