Gewitterrisiko in Baden-Württemberg: Dienstag neue Unwetter möglich
- Landesweit könnten Gewitter auch zum Wochenbeginn möglich sein, warnt der Deutsche Wetterdienst. (Archivbild)
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Baden-Württemberg. Nach den angekündigten Unwettern bleibt es im Südwesten zunächst ruhiger. Die Gewitterfront ist am Sonntag, 31. Mai, ohne größere Schäden über Baden-Württemberg hinweggezogen.
Die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sorgten zuvor vielerorts für Anspannung. Größere Einsätze der Polizei blieben jedoch aus. Ein Sprecher der Polizei Freiburg sagte, dass es „nichts“ gegeben habe und die Gewitter an der Region vorbeigezogen seien. Auch in den Regierungsbezirken Tübingen und Stuttgart meldeten die Behörden trotz zweier Unwetterwarnungen keine größeren wetterbedingten Einsätze.
Einzelne Gewitter mit Starkregen und Hagel
Nach mehreren heißen Tagen hatte der Deutsche Wetterdienst einen deutlichen Wetterumschwung angekündigt. In einzelnen Regionen kam es tatsächlich zu Gewittern mit kräftigem Regen und lokal auch Hagel. Betroffen waren unter anderem Stuttgart und Karlsruhe.
Nach Angaben eines Meteorologen des Wetterdienstes traten stellenweise Platzregen auf. Kleinere Überschwemmungen konnten lokal nicht ausgeschlossen werden. Viele Gebiete blieben jedoch komplett verschont.
Neue Gewitter ab Dienstag möglich
Mit Beginn des meteorologischen Sommers stellt sich im Südwesten zunächst kein stabiles Sommerwetter ein. In der Nacht auf Montag, 1. Juni, nimmt das Gewitterrisiko zwar ab. Schon ab Dienstag, 2. Juni, könnten laut Deutschem Wetterdienst erneut Gewitter entstehen.
Für Montag erwarten die Meteorologen Höchstwerte zwischen 21 und 25 Grad. Im höheren Bergland liegen die Temperaturen um 18 Grad. Anfangs kann es auf der Schwäbischen Alb und südöstlich davon noch regnen. Danach bleibt es meist trocken. Am Nachmittag sind auch sonnige Abschnitte möglich. Der Wind weht mäßig bis frisch.
Am Dienstag, 2. Juni, ziehen viele Wolken über Baden-Württemberg. Bis zum Mittag sind einzelne Schauer möglich. Am Nachmittag können erneut Gewitter entstehen. Teilweise sind auch Sturmböen möglich. Die Temperaturen erreichen etwa 19 Grad auf der Zollernalb und bis zu 26 Grad am Rhein. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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