Gewitter in Baden-Württemberg: Nach Hitze steigt Unwettergefahr

Der Wochenanfang wird im Südwesten stellenweise ungemütlich. (Archivbild) | Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa
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Baden-Württemberg. Zum Wochenstart wird es für viele Menschen im Land erneut sehr heiß, zugleich steigt ab Montag, 3. August, die Gefahr von Gewittern und örtlich auch Unwettern.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes scheint tagsüber zunächst verbreitet die Sonne. Am Nachmittag bilden sich zuerst im Südschwarzwald, später auch im übrigen Bergland, dichtere Quellwolken. Dort sind Schauer und teils stärkere Gewitter möglich. Erwartet werden lokal Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, kleinkörniger Hagel und Sturmböen.

Die Temperaturen steigen auf 32 Grad im Hotzenwald und bis zu 38 Grad am nördlichen Oberrhein. Dazu weht schwacher Westwind, der zeitweise auffrischt. Mit Gewittern sind stürmische Böen möglich.

Am Dienstag wächst das Unwetterrisiko

In der Nacht zum Dienstag, 4. August, ziehen gebietsweise noch Regen und vereinzelt Gewitter durch. Später lockert es wieder auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 21 und 16 Grad. Der Dienstag beginnt zunächst heiter, im Tagesverlauf werden Wolken, Schauer und Gewitter aber häufiger.

Örtlich drohen dann nach der DWD-Prognose Unwetter mit heftigem, vereinzelt sogar extrem heftigem Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter, Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter und orkanartigen Böen um 110 Kilometer pro Stunde. Mit Höchstwerten zwischen 29 und 36 Grad bleibt es sehr heiß. Zudem wird die Luft deutlich schwüler.

Auch am Mittwoch kräftige Gewitter möglich

Am Mittwoch, 5. August, sind bereits am Vormittag einzelne teils gewittrige Schauer möglich. Am Nachmittag entwickeln sich verbreitet Schauer. Vor allem im Bereich der Schwäbischen Alb und in Oberschwaben sind starke, teilweise unwetterartige Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen 28 bis 34 Grad.

Für den Alltag bedeutet die Wetterlage vor allem eine hohe Belastung durch Hitze und rasch wechselnde Bedingungen bei Ausflügen, Fahrten und Arbeiten im Freien. Besonders am Dienstag und Mittwoch sollte die weitere Entwicklung der Warnlage aufmerksam verfolgt werden. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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