Generation Z - schlaflos: Was Sleepmaxxing mit jungen Menschen macht

Luisa Dickmänken: Die „Y-Kollektiv“-Reporterin verarbeitet ihre eigenen Schlafprobleme in einem 30-minütigen Film. | Foto: HR Hessischer Rundfunk, Foto: Laura Will
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Generation Z - schlaflos. Schlafprobleme gelten oft als Thema für Ältere, aber viele junge Menschen liegen nachts längst genauso wach. Genau darum geht es in einem neuen 30-minütigen Film aus dem „Y-Kollektiv“, den Reporterin Luisa Dickmänken aus ihren eigenen Erfahrungen heraus erzählt.

Dickmänken kommt nach eigenen Angaben seit Jahren nachts nicht zur Ruhe und braucht oft mehrere Stunden zum Einschlafen. Für den Film probiert sie aus, ob sogenanntes Sleepmaxxing, also Schlafoptimierung per Routinen und Nahrungsergänzung, wirklich hilft.

Wenn Schlaf zur Disziplin wird

Der Film greift auch Zahlen auf: Fast 60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen greifen zu Schlafmitteln. Neben Baldrian und Melatonin spielen dabei auch verschreibungspflichtige Medikamente eine Rolle.

Parallel dazu boomen Sleephacks aus dem Internet. Sleepmaxxing ist ein viraler Social-Media-Trend, bei dem Menschen ihre Routinen und Mittel teilen, um besser zu schlafen.

Generation Z - schlaflos: Von Mouth Taping bis „Neck Swinging“

Die Tipps reichen laut Film von kurios bis gefährlich, etwa „Mouth Taping“ oder „Neck Swinging“. Bei diesem Trend aus China schwingen Menschen mit gepolsterten Gürteln an Nacken und Kinn in der Luft, der Nutzen ist nicht bewiesen, das Risiko laut Film extrem hoch.

Im Biohacking-Kosmos bleibt es dabei nicht bei Ernährung, Fitness oder Produktivität am Tag. Auch die Nacht wird zur Stellschraube für ein längeres und leistungsfähigeres Leben.

Begegnungen mit Erschöpfung und „Schlafoptimierern“

Auf der Suche nach gutem Schlaf trifft Dickmänken Menschen, die erzählen, dass fehlender Schlaf sie in tiefe Erschöpfungszustände und emotionale Schieflagen gebracht hat. Außerdem testet sie verschiedene Trends und begegnet vermeintlichen und echten Schlafoptimierern.

„Generation Z - schlaflos“ läuft ab am 13. Juli in der ARD Mediathek und am 21. Juli um 22 Uhr im hr-fernsehen. [red]

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern

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