Geisterfahrer auf der Autobahn – so reagieren Sie richtig

Geisterfahrer auf der Autobahn: Im Ernstfall gilt: Geschwindigkeit reduzieren, Nicht überholen, Abstand halten | Foto: Patrick Pleul/dpa/dpa-mag
  • Geisterfahrer auf der Autobahn: Im Ernstfall gilt: Geschwindigkeit reduzieren, Nicht überholen, Abstand halten
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Geisterfahrer auf der Autobahn. Eine Meldung im Verkehrsfunk warnt vor einem Geisterfahrer auf Ihrer Strecke? Dann gilt laut dem Auto Club Europa (ACE) vor allem eines: Defensiv fahren.

Egal ob der Fahrer absichtlich gewendet hat oder versehentlich falsch aufgefahren ist – es besteht das Risiko, dass Ihnen auf der Autobahn ein Fahrzeug entgegenkommt.

Verhalten bei Geisterfahrer-Warnung

  • Geschwindigkeit reduzieren – maximal 80 km/h fahren
  • Rechts einordnen – möglichst weit rechts bleiben
  • Nicht überholen – Risiko einer Frontalkollision minimieren
  • Mehr Abstand – größeren Puffer zum Vordermann lassen
  • Warnblinker einschalten – andere auf die Gefahr aufmerksam machen
  • Strecke verlassen – möglichst an der nächsten Ausfahrt oder einem Rastplatz abfahren; die meisten Falschfahrten dauern laut ACE nur wenige Minuten
  • Verkehrsfunk verfolgen – aktuelle Lageentwicklung beachten

Geisterfahrer auf der Autobahn: Wenn Sie selbst einen Falschfahrer sehen

Wer einen Geisterfahrer bemerkt, sollte sofort die Polizei informieren. Falls das eigene Auto über ein automatisches Notrufsystem verfügt, wird die Standortinformation direkt mit übermittelt.
Versuchen Sie nicht, den Falschfahrer selbst zu stoppen – das ist hochriskant. Sie können jedoch mit Lichthupe oder Hupe auf die Gefahr aufmerksam machen.

Wenn Sie selbst falsch fahren

Merken Sie, dass Sie entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sind:

  • Nicht wenden oder rückwärtsfahren – auch wenn es naheliegend erscheint.
  • Licht und Warnblinker einschalten – um gesehen zu werden.
  • Langsam fahren und an den Fahrbahnrand lenken – je nach Spur auf den Standstreifen oder nahe die Mittelleitplanke.
  • Anhalten, aussteigen und hinter die Leitplanke treten – dort auf die Polizei warten. [dpa]
Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern

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