Frühjahrsputz an Bahnhöfen im Südwesten: Bahn setzt Laser ein

Beim Frühjahrsputz der Bahn sollen dieses Jahr doppelt so viele Stationen gereinigt werden wie sonst. (Archivbild) | Foto: dpa
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Bahnhofsreinigung. Im Südwesten Deutschlands startet an vielen Stationen ein groß angelegter Frühjahrsputz, der für sichtbar sauberere Bahnsteige und Anlagen sorgen soll.

Die Deutsche Bahn setzt dabei erstmals auch Lasertechnik ein, um illegale Graffiti und starke Verschmutzungen zu entfernen. Nach Angaben des Unternehmens lösen Laserimpulse die Farbe, ohne das darunterliegende Material zu beschädigen. Zusätzlich kommt ein autonomer Reinigungsroboter zum Einsatz, der große Bodenflächen säubert.

Mehr als 200 Bahnhöfe im Südwesten betroffen

Geplant sind Reinigungsarbeiten an mehr als 200 großen und kleinen Bahnhöfen in Baden Württemberg. Dazu zählen die Hauptbahnhöfe in Freiburg, Karlsruhe und Ulm sowie Stationen in Aulendorf, Bietigheim Bissingen, Böblingen, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd und Singen am Hohentwiel. Auch an rund 35 Bahnhöfen der S Bahn Stuttgart ist ein Frühjahrsputz vorgesehen.

Die Aktion ist Teil eines bundesweiten Programms. Ziel der Bahn ist es, im Frühjahr 2026 mehr als jeden vierten Bahnhof in Deutschland gründlich zu reinigen.

Die bundesweite Reinigungsaktion soll bis Ende Mai abgeschlossen sein. Ergänzend plant die Bahn mobile Handwerkerteams, die kleinere Reparaturen schnell und gebündelt erledigen.

Graffiti verursachen Millionenschäden

Graffiti und Vandalismus verursachen bei der Deutschen Bahn seit Jahren hohe Kosten. Der finanzielle Schaden allein durch illegale Schmierereien liegt nach Unternehmensangaben konstant bei rund zwölf Millionen Euro pro Jahr.

Die Bahn weist darauf hin, dass auch junge Täter für die Schäden haften können. Zivilrechtliche Forderungen könnten bis zu 30 Jahre lang geltend gemacht werden. In schweren Fällen drohen bei einer Verurteilung Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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