Firma ZCT zeigt in Hamburg Plattform für CO₂-Abscheidung und H₂
- CO₂ senken und Energie sichern: Auf einer Hamburger Messe zeigt ein Unternehmen, wie Abgase aus der Industrie technisch weiterverarbeitet werden könnten.
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Wirtschaft: Wie Industrie-CO₂ künftig abgeschieden und mit Wasserstoff-Technik verknüpft werden kann, zeigt das Unternehmen ZCT Solutions auf einer Fachmesse in Hamburg – ein Thema, das langfristig Auswirkungen auf Energiepreise und die Versorgungssicherheit der Industrie haben kann.
Nach Angaben von ZCT Solutions (Sitz: Wien/Hamburg) geht es dabei um zwei Herausforderungen, die aus Unternehmenssicht zusammengehören: industrielle CO₂-Emissionen zu senken und gleichzeitig verlässlich verfügbare Energieträger für die europäische Industrie bereitzustellen, um Importabhängigkeiten zu verringern.
Konkret stellt ZCT Solutions auf der „Hydrogen and Carbon Capture Technology World Expo“ eine eigene Plattform vor, die Carbon Capture (CO₂-Abscheidung) mit nachgelagerten Prozessschritten kombiniert. Das Unternehmen spricht von einer „Carbon Capture & Conversion“-Technologie, bei der industrielle Abgasströme erst abgeschieden und aufbereitet und anschließend weiterverarbeitet werden.
Was auf der Messe gezeigt wird
Die Messe läuft nach Veranstalterangaben vom Dienstag, 20. Oktober bis Donnerstag, 22. Oktober in Hamburg. ZCT Solutions kündigt an, seine „CCC®-Plattform“ in Halle B5, Stand SZ11 zu präsentieren.
Als mögliche Ergebnisse der weiteren Verarbeitung nennt das Unternehmen Energieträger wie Wasserstoff oder Methan. Wie groß der Beitrag in der Praxis ausfällt, hängt jedoch von Faktoren wie dem konkreten Industrieprozess, der verfügbaren Energie, der Infrastruktur (Transport/Speicherung von CO₂ und Wasserstoff) sowie regulatorischen Vorgaben ab.
Ein unabhängiges Testergebnis oder belastbare Angaben zu Kosten, Wirkungsgraden oder Einsparpotenzialen wurden in der Mitteilung nicht genannt. Damit bleibt die Einordnung vorerst auf das beschränkt, was das Unternehmen zu seinem Entwicklungsansatz und der Messepräsenz mitteilt.
Im europäischen Kontext wird CO₂-Abscheidung (CCUS) insbesondere dort diskutiert, wo Emissionen schwer vermeidbar sind, etwa in Teilen der Grundstoffindustrie. Parallel gilt Wasserstoff als potenzieller Baustein für die Dekarbonisierung – allerdings sind Produktion, Transport und Verfügbarkeit in vielen Bereichen noch im Aufbau. [red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |